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Description
Trotz der Einführung von Inhalten des Fachgebiets DaZ im Lehramtsstudium in NRW sind Themen wie Sprachbildung, Sprachausbau und registersensibler Fachunterricht bislang kaum systematisch in die Praxisphasen des Lehramtsstudiums integriert. Diese Arbeit nimmt eine prozessorientierte Perspektive auf die Ausbildung von Lehramtsstudent*innen im Fachgebiet DaZ im Praxissemester ein und untersucht auf Basis narrativer Interviews, die mit dem narrationsanalytischen Verfahren nach Schütze analysiert werden, wie Absolvent*innen des Praxissemesters ihre Aneignung registersensiblen Handelns innerhalb der sozialen Rahmen des Fachunterrichts im Praxissemester rekonstruieren. Die Ergebnisse der Arbeit, die sich in soziokulturellen Theorien und in der Tätigkeitstheorie verortet, zeigen, dass die Aneignung registersensiblen Handelns ein sozialer Prozess ist. Ohne eine dynamische Beziehung zwischen den lernenden Subjekten und den sie umgebenden sozialen Rahmen im Praxissemester kann keine Aneignung registersensiblen Handelns stattfinden.
Anika Zörner ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Universität Bielefeld. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind migrationsbedingte Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in der Schule, Professionsforschung im Fachgebiet DaZ, Soziokulturelle Theorien der Zweitsprachaneignung, rekonstruktive Zweitsprachaneignungsforschung (v.a. Narrationsanalyse).



