Description
Dieser Märchenessay erzählt in einer neuen Weise von der Geschichte, der Faszination und der Zukunft der Märchen. Aus volkskundlich-kulturwissenschaftlicher Sicht, unter einer die Disziplinen überschreitenden, ganzheitlichen Perspektive werden neben den Märchentexten das konkrete Geschichtenerzählen und die Zuhörerschaft in den Blick genommen. Die Darstellung ist knapp und konzentriert, zugleich anschaulich, und betont die existentielle Bedeutung des mündlichen Erzählens - auch und gerade im tiefgreifenden Medienwandel der modernen Gesellschaft. Helge Gerndt studierte Volkskunde, Germanistik und Geografie an den Universitäten Kiel und Wien. 1966 Promotian in Kiel, 1973 Habilitation in München.1979 Professur für Volkskunde an der Universität Regensburg. 1980-2004 Volkskunde-Lehrstuhl an der Universität München. 1987-1991 erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (DGV), seit 1994 Mitherausgeber der Enzyklopädie des Märchens. Gerndt publizierte zur kulturwissenschaftlichen Theorie und Methodik, Wissenschaftsgeschichte, Erzähl- und Brauchforschung, Alltagskultur der Gegenwart sowie zur kulturellen Bedeutung von Bildern.



