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Description
Die Studie untersucht die Unterstützung zwischen multiprofessionellen Lehrenden und Lernenden im inklusiven Mathematikunterricht. Auf Basis eines interaktionistischen Lernverständnisses wird der Begriff des "Mathematischen Support-Raumes" entwickelt und als theoretisches Konzept eingeführt. Mithilfe einer kombinierten Interaktions- und Partizipationsanalyse werden Alltagssituationen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, wie Mathematische Support-Räume gestaltet sind und welchen Einfluss sie auf die Partizipation der Lernenden haben. Dabei lassen sich drei Mathematische Support-Räume unterscheiden, die unterschiedliche Lernermöglichungsbedingungen eröffnen.
Die Studie untersucht die Unterstützung zwischen multiprofessionellen Lehrenden und Lernenden im inklusiven Mathematikunterricht. Auf Basis eines interaktionistischen Lernverständnisses wird der Begriff des "Mathematischen Support-Raumes" entwickelt und als theoretisches Konzept zur Unterstützung im inklusiven Mathematikunterricht eingeführt. Mithilfe einer kombinierten Interaktions- und Partizipationsanalyse werden Alltagssituationen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, wie solche Mathematischen Support-Räume gestaltet sind und welchen Einfluss sie auf die Partizipation der Lernenden haben. Insgesamt lassen sich drei Mathematische Support-Räume unterscheiden, die unterschiedliche Lernermöglichungsbedingungen eröffnen. Unterschiede zeigen sich dabei weniger zwischen den Professionen der Lehrenden als vielmehr in der Ausgestaltung der Kooperation im Team und den damit verbundenen Rollen der sonderpädagogischen Lehrkraft.
Dr. phil. Ann-Kristin Tewes ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg im Bereich Mathematikdidaktik der Primarstufe. In ihrer Forschung untersucht sie Support-Räume im inklusiven Mathematikunterricht und deren Bedeutung für die Partizipation von Lernenden. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der interpretativen Unterrichtsforschung und dem inklusiven Mathematikunterricht.



