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Description
Wenn die eigene Handschrift zur Fremdsprache wird Schreiben ist mehr als eine motorische Fertigkeit - es ist Ausdruck unserer Identität. Wenn nach erworbenen Hirnschädigungen oder progredienten neurologischen Erkrankungen das vertraute Schriftbild verloren geht, beeinträchtigt das die Teilhabe. Schreibstörungen bei Erwachsenen stellen Therapeut/innen vor besondere Herausforderungen. Denn anders als bei Kindern geht es nicht darum, Schreiben neu zu lernen, sondern über Jahre gefestigte Bewegungsmuster nach einer Schädigung zu reaktivieren oder zu reorganisieren. Herkömmliche Übungssammlungen greifen hier oft zu kurz. Das "Dortmunder Schreibtraining" schließt diese Lücke und bietet einen praxisorientierten Leitfaden speziell für die Arbeit mit Erwachsenen. Was Sie erwartet: - Fundiertes Hintergrundwissen: Verstehen Sie die kognitive und sensomotorische Steuerung des Schreibprozesses. - Strukturierte Diagnostik: Erfassen Sie mit dem praxiserprobten Beobachtungsbogen differenziert Defizite und formulieren Therapieziele präzise. - Gezielte Intervention: Gestalten Sie individuelle Trainings - von der basalen Stiftführung bis hin zu alltagsrelevanten Schreibanforderungen. - Erwachsenengerechte Materialien: Nutzen Sie Übungsbögen, die der Lebenswelt erwachsener Personen entsprechen. Menschen mit erworbenen Schreibstörungen bringen oft enorme Ausdauer mit, sich ihre eigene Handschrift zurückzuerobern. Nutzen Sie diese Ressource und begleiten Klient/innen Schritt für Schritt zu einer flüssigen und alltagstauglichen Handschrift. Cathleen Dibus ist seit 2004 staatlich anerkannte Ergotherapeutin mit umfangreicher Berufs- und Lehrerfahrung. Ihren fachlichen Schwerpunkt entwickelte sie früh in der Neurologie mit Fokus auf erworbene neurologische Erkrankungen und graphomotorische Störungsbilder. Ergänzend vertiefte sie ihre Expertise durch Fortbildungen vor allem in neurokognitiven Therapieverfahren und Handtherapie.Nach mehrjähriger Tätigkeit in der stationären neurologischen Rehabilitation in der Klinik Holthausen in Hattingen sowie in einer Praxis und der Geriatrie wechselte sie 2017 als Abteilungsleitung der Ergotherapie an die Johanniterklinik am Rombergpark in Dortmund. Gemeinsam mit Astrid von der Forst entwickelte und implementierte sie dort das "Dortmunder Schreibtraining für Erwachsene".Seit 2022 ist sie als Lehrkraft im Gesundheitswesen mit pädagogischer Zusatzqualifikation in der Ausbildung angehender Ergotherapeut/innen tätig. Im Mittelpunkt ihrer Lehrtätigkeit stehen neuropsychologische Behandlungsverfahren. Astrid von der Forst ist seit 2006 staatlich anerkannte Ergotherapeutin (B.Sc.). In langjähriger Praxistätigkeit sammelte sie umfassende Erfahrungen in der Behandlung eines breiten Erkrankungsspektrums und übernahm bereits früh Verantwortung in fachlicher Leitung und der zeitweisen nebenberuflichen Tätigkeit als Dozentin. Ihr fundiertes Fachwissen vertiefte sie durch kontinuierliche Fortbildungen, unter anderem in der Handtherapie, Neurologie und Psychiatrie. Mit ihrem Wechsel in eine stationäre Rehabilitationseinrichtung gelang es ihr, gesammelte Erfahrungen der graphomotorischen Einzeltherapie gemeinsam mit Cathleen Dibus in ein praxistaugliches Gruppensetting zu transferieren und dort fest zu implementieren.Heute liegt ihr Schwerpunkt in der Neurologie und Orthopädie sowie in der Qualitätssicherung als fachliche Leitung und in der praktischen Betreuung angehender Ergotherapeut/innen.



