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Description
Die vorliegende Monografie analysiert anhand von Kapitularien und kapitulariennahen Texten erstmals umfassend und systematisch die Magiepolitik Karls des Großen und seiner Berater und bettet diese in ihre historischen Zusammenhänge ein. Sie zeigt, wie insbesondere die Prävention magischer Handlungen durch religiöse Bildung und Erziehung sowie die christliche Besserung der vermeintlichen Magierinnen und Magier durch moderate Bestrafung und geistliche Einflussnahme an Bedeutung gewannen. Dieser Umgang mit Magie fügte sich in weitreichende Bemühungen um die religiöse Durchdringung der Bevölkerung ein, die zur Erlösung jedes Einzelnen und zugleich zum "ewigen Heil" des Reiches führen sollten, wofür Karl als christlicher Herrscher eine besondere Verantwortung trug. Theresa Bayer studierte Geschichtswissenschaften und deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und promovierte 2024 im Fachbereich frühmittelalterliche Geschichte. Sie ist Mitglied im DFG-geförderten Forschungsnetzwerk "Wort - Wirkung - Wunder".Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Medizinischen Sammlung am Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich.



