Zins und Gült : Strukturen des ländlichen Kreditwesens im Spätmittelalter und Frühneuzeit (Kraichtaler Kolloquien .10) (2018. 184 S. 1 Farbtafel. 230 mm)

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Zins und Gült : Strukturen des ländlichen Kreditwesens im Spätmittelalter und Frühneuzeit (Kraichtaler Kolloquien .10) (2018. 184 S. 1 Farbtafel. 230 mm)

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Description


(Text)
Wer heute Geld braucht, geht zur Bank, um sich gegen einen mehr oder minder hohen Zins die finanziellen Mittel zu beschaffen, die ihm fehlen. In Mittelalter und Frühneuzeit gab es entsprechende Kreditinstitute in Städten nur sehr eingeschränkt und auf dem Land überhaupt nicht. Wer damals ein Darlehen benötigte, wandte sich vor allem an kirchliche Institutionen, an die Kirchenfabrik und den Heiligenfonds oder an Klöster und Stiftskirchen, die aus frommen Stiftungen über größere und kleinere Kapitalvermögen verfügten, die ertragssicher angelegt werden mußten. Mag solcher kirchliche Geldverleih dem kanonischen Zinsverbot widersprochen haben, so erfüllte er doch eine notwendige soziale Funktion, indem er die ländliche Bevölkerung mit dem für allfällige Investitionen nötigen Geld versorgte. Alternativen boten jüdische Geldverleiher, mitunter aber auch ritteradlige Herrschaften. Die uns geläufigen Kreditinstitute entstanden erst im Lauf des 19. Jahrhunderts als Ergebnis eines langen und schwierigen Prozesses, der bis weit ins 20. Jahrhundert dauerte; nur vereinzelt reichen ihre Wurzeln ins spätere 18. Jahrhundert zurück.

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