Die Burgunderkriege : Erinnerungskultur und Gedenkfeiern in der Schweiz (1476-2026)

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Die Burgunderkriege : Erinnerungskultur und Gedenkfeiern in der Schweiz (1476-2026)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783796555152

Description

Der Konflikt zwischen dem Herzogtum Burgund und der Eidgenossenschaft (1474-1477) prägt bis heute kollektive Erinnerungen. Das Gedenken an die Burgunderkriege wandelte sich im jeweiligen historischen Kontext seiner Zeit, wurde konstruiert und instrumentalisiert. Die Studie untersucht die soziokulturelle Bedeutung historischer und aktueller Gedenkformen sowie die Entwicklung von Formen der Kriegs- und Konfliktkommemoration in einem heutigen demokratischen und friedlichen Land wie der Schweiz.

In fünf Kapiteln bietet sie eine Analyse der Erinnerungsphänomene an die Burgunderkriege vom 15. bis zum 21. Jahrhundert, von traditionellen Schlachtjahrzeiten und Denkmalpflege bis hin zu heutigen musealen und lokalen Formen einer zivilen Erinnerungskultur.

Lisa Sancho wurde 2022 an der Universität Bourgogne Franche-Comté im Fachbereich Französische Literatur des Mittelalters promoviert. Ihre Arbeiten befassen sich mit den Beziehungen zwischen Literatur und Geschichte sowie mit der Darstellung von Emotionen in der Literatur und sind insbesondere im Bereich der Memory Studies angesiedelt.

Daniel Jaquet, promovierter Historiker, untersucht Körper- und Wissenskulturen im Spätmittelalter und in Neuzeit. Er ist außerdem Museologe und wurde für seine Arbeit im Bereich der Wissenschaftskommunikation 2024 mit dem Agora-Preis ausgezeichnet.

Estelle Doudet ist Professorin für französische Literatur des 14.-16. Jahrhunderts und Vizerektorin der Universität Lausanne. Sie leitet Forschungsprojekte zur Kulturgeschichte der Schweiz, darunter das SNF-Projekt «Commémorer les Guerres de Bourgogne».


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