Vernetzungen - Relationen (in) der mediävistischen Literaturwissenschaft

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Vernetzungen - Relationen (in) der mediävistischen Literaturwissenschaft

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783796554414

Description

Unsere Welt ist über sprachliche, kulturelle und nationale Grenzziehungen hinweg durchsetzt von Vernetzungen und Querverbindungen auf vielerlei Ebenen. Auch in der Mediävistik lassen sich textliche Artefakte intertextuell auf darin verwobene Vernetzungen hin untersuchen. In welchem Verhältnis stehen Quellen, Vorlagen, Bearbeitungen und Übersetzungen zueinander? Welche Textvarianzen gibt es in der Überlieferungs- und Textgeschichte? Wie stellen sich kultureller Austausch und Grenzüberschreitungen innerhalb Europas, aber auch zwischen Okzident und Orient dar? Welche transmedialen Verknüpfungen von Text und Bild und was für Wissensnetzwerke gibt es? Wie lassen sich die vielfältigen und teils unüberschaubaren Vernetzungen zwischen Texten und Menschen heutzutage mit digitalen Mitteln aufbereiten und zugänglich machen? Die hier versammelten Beiträge widmen sich dem Thema »Vernetzungen« aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.

Stefan Abel ist Dozent für germanistische und komparatistische Mediävistik an der Universität Bern und Wissenschaftlicher Mitarbeiter im dortigen 'Parzival'-Projekt. Seine Forschungsschwerpunkte sind geistliche Literatur, Editionswissenschaft und höfische Literatur in europäischen Kontexten.

Kathrin Chlench-Priber ist Professorin für Ältere Deutsche Literatur unter Einschluss des Nordischen an der Universität Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der historischen Wissens- und Gebrauchsliteratur, der geistlichen Literatur, der Editionswissenschaft und Poetologie von Texten des deutschsprachigen und skandinavischen Mittelalters. Sie hat lange am 'Parzival'-Projekt der Universität Bern mitgearbeitet.

Christian Sonder ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen (SSRQ) an der Universität St. Gallen und Mitgründer des Trilog-Verlags für Kunst, Literatur und Wissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind mittelhochdeutsche Sprache, historische Lexikographie und elektronische Datenverarbeitung mit XML.

Gabriel Viehhauser ist Professor für Digitales Edieren an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Digitale Edition und Textanalyse, auf dem Gebiet von Textvarianz und Text Reuse sowie in der digitalen Mediävistik. Er hat lange am 'Parzival'-Projekt der Universität Bern mitgearbeitet.