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Description
Berge und ihre Deutung in verschiedenen Zeiten und Kulturen Tagungsband zur dritten internationalen interdisziplinären Expertentagung "Heilige Berge - Berge und das Heilige" der Universität Innsbruck, 5. - 7. 11. 2024 mit zwölf wissenschaftlichen Beiträgen zu den vorgestellten Forschungsergebnissen. Berge werden in den verschiedenen Religionen und Kulturen als heilig wahrgenommen. Dem Himmel zustrebend, übt die Mächtigkeit der Berge seit jeher eine große Faszination aus wegen ihrer markanten morphologischen Beschaffenheit, ihrer Unzugänglichkeit, ihrer gewaltmächtigen Natur und nicht zuletzt wegen ihrer Monumentalität. In der Mystifizierung und Mythenbildung versuchte man, sie in den verschiedenen Kulturen zu begreifen. Der Sitz des Göttlichen auf ausgewählten Bergen ist auch Gegenstand der Forschungen in unterschiedlichen hier vertretenen wissenschaftlichen Disziplinen. Das Spannungsfeld zwischen Bergen, die selbst als heilig verehrt werden, und Bergen, an denen Heiligtümer ihren Sitz nehmen, führt uns nicht nur durch die europäische Kulturgeschichte, sondern in weite transkulturelle Bereiche, die von internationalen WissenschaftlerInnen beleuchtet werden. Monika Fink-Naumann ist Professorin am Institut für Musikwissenschaft und 2021-2025 stv. Vorsitzende des Senats der Universität Innsbruck. Gastprofessuren an den Universitäten Granada, Bristol, Helsinki und Cardiff.Forschungsschwerpunkte zur Musikgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts, Programmmusik, Bild-Musik-Beziehungen, Tanz- und Sozialgeschichte mit zahlreichen Buchpublikationen.Thomas Steppan ist Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Von 1994 - 2014 Mitherausgeber des Reallexikons zur byzantinischen Kunst. Gastprofessur an der Graduiertenuniversität der Soros-Foundation in Ohrid; 2004-05 UNESCO-Mitglied im Kosovo für Cultural Heritage in Danger. Forschungsschwerpunkte in der frühchristlichen, byzantinischen, sowie früh- und hochmittelalterlichen Kunstgeschichte mit zahlreichen Buchpublikationen.



