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Description
Der Ruf nach Freiheit gehört zu den Konstanten der Menschheitsgeschichte. Ob der Wille frei ist, entschied schon in der antiken Philosophie darüber, ob der Mensch für seine Handlungen verantwortlich gemacht werden kann. Offenbar gehört die Freiheit - oder zumindest die Annahme ihrer Existenz - zu den Bedingungen des Menschseins. Die Heilige Schrift thematisiert Freiheit in Kategorien, die auf die Gottesbeziehung abheben: Der Herr befreit Israel aus der Knechtschaft Ägyptens, um es in seinen Dienst zu stellen. Im Neuen Testament verbinden sich frühjüdische Traditionen mit hellenistischen Konzepten, wobei auch weiterhin die Freiheit als theonome Größe erscheint. Die Liturgie hat im Paschamysterium ihren Dreh- und Angelpunkt: Der Hinübergang von der Sklaverei zur Freiheit, vom Tod zum Leben stellt eine Dialektik dar, in welche die komplette Heilsgeschichte ebenso wie der einzelne Mensch hineingewoben sind. Heute begegnet Freiheit als ambivalentes Schlagwort: Auf der einen Seite wird eine Bedrohung der Freiheit angenommen, auf der anderen Seite scheint sich der Begriff individuell zu verengen und den solidarischen Aspekt einzubüßen. Unübersichtlichkeit und gestiegene Komplexität stellen Herausforderungen für die Erfahrung eigener Freiheit dar.Heft 2/26 versammelt Stimmen aus unterschiedlichen Fächern der Theologie, welche sich aus bibelwissenschaftlicher, systematischer, kirchenrechtlicher, sozialethischer, liturgiewissenschaftlicher und religionspädagogischer Perspektive zum Thema "Freiheit" äußern. Die Beiträge stammen von Bernhard S. Anuth, Ulrich Berges, Hermann-Josef Große Kracht, Ingrid Fischer, Norbert Mette, Martin Stowasser und Gunda Werner Mit Beiträgen von Ulrich Berges, Martin Stowasser, Ingrid Fischer, Gunda Werner, Bernhard S. Anuth, Hermann-Josef Große Kracht, Norbert Mette, Xénia Sereghy und Annemarie Pilarski



