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Description
Dies ist ein Buch über die Gefahr. Tatsächlich gibt es bis heute kein weiteres. Die Gefahr, das soundsovielte Buch zum Thema zu lesen, besteht also nicht. Bleibt die Frage, ob es dieses eine braucht. Wir leben in Zeiten, in denen die Gefahr wieder Konjunktur hat. Sie tritt ein, sie wird geahnt, taxiert, beschworen. - Nur erklärt wird sie als historisches, ästhetisches und semantisches Phänomen bisher nicht. Es gibt hingegen ganze soziologische Bibliotheken über das Risiko. Das ist der plausible Komplementärbegriff - solange es um Gewinne und Kalküle, solange es um Wirtschaft geht. Die Semantik aber hat sich langsam, aber sicher verschoben - zugunsten der Gefahr. Die Weltlage legt das nahe bzw. bestätigt das. Die Gefahr hat eine lange und interessante Geschichte hinter sich, bevor sie die Gegenwart erreicht. Je nach Perspektive. Genau das aber ist bis heute gänzlich unbearbeitet. Mit diesem Buch liegt erstmals ein historisch fundiertes, medienwissenschaftlich informiertes, gut lesbares philosophisches Essay zum Thema vor. Heiko Christians ist seit 2008 Professor für Medienkulturgeschichte an der Universität Potsdam. Weitere Bücher: Über den Schmerz. Eine Untersuchung von Gemeinplätzen (Berlin 1999); Der Traum vom Epos. Romankritik und politische Poetik in Deutschland (Freiburg i. Br. 2004); Amok. Geschichte einer Ausbreitung (Bielefeld 2008); Crux Scenica. Eine Kulturgeschichte der Szene von Aischylos bis YouTube (Bielefeld 2016); Wilhelm Meisters Erbe. Deutsche Bildungsidee und globale Digitalisierung (Wien-Köln-Weimar 2020); Abschied vom Abenteuer. Ernst Jüngers Jahrhundertlektüren (Basel 2023).



