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Description
Brendan Theunissen behandelt in dieser Studie die Frage, mit welcher Art Text wir es bei der Phänomenologie des Geistes zu tun haben. Er schließt damit insofern an eine alte Tradition an, als der Einleitungsstatus der Phänomenologie schon häufig erörtert und diskutiert worden ist. Jedoch ist seine Deutung der Phänomenologie als Einleitung - nämlich dass sie eine metaphilosophische Theorie sei - eine eher selten vertretene These. Durch ihre Deutung als metaphilosophische Theorie kann das schwierige Problem gelöst werden, wie sich die Phänomenologie, Hegels (ursprünglichem) Selbstverständnis gemäß, einerseits (als »Einleitung«) extern zu seiner philosophischen Theorie, dem System, verhält, andererseits aber (als »Rechtfertigung«) einen argumentativ selbständigen Beweis für das System liefert. Diese Interpretation erlaubt es außerdem, der Phänomenologie einen hohen systematischen Stellenwert in heutigen Debatten über die Bedeutung metaphilosophisch ansetzender Argumentationen zuzuschreiben. Theunissens Studie ist damit nicht nur systematisch von Belang, sondern leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur philosophiegeschichtlichen Verortung dieser hochberühmten Hegelschen Schrift.



