Luhmanns Schatten : Zur Funktion der Philosophie in der medialen Moderne (Blaue Reihe) (Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der 1. Aufl. von 2016. 20)

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Luhmanns Schatten : Zur Funktion der Philosophie in der medialen Moderne (Blaue Reihe) (Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der 1. Aufl. von 2016. 20)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783787340965

Description


(Short description)
Scheier entwirft eine Philosophie der medialen Moderne in Auseinandersetzung mit Niklas Luhmanns »Supertheorie« autopoietischer Systeme. Die Revision ihrer begrifflichen Voraussetzungen erbringt eine neue Auffassung von Selbstreferenzialität und das Konzept eines »medialen Existenzialismus«.
(Text)
Was Claus-Artur Scheier in diesem Buch unternimmt, ist nicht weniger als der Entwurf einer Philosophie der Moderne im Zeitalter der Medialität. Er geht davon aus, dass die Moderne die klassische Logik des Schlusses durch die Logik der Funktion ersetzt hat. Deren geschichtlicher Ort ist das strukturale Differenzfeld, das Medialität als globales System komplexer Beobachtungen konstituiert. Damit verändert sich die Funktion der Philosophie nicht nur gegenüber der klassischen Metaphysik, sondern auch gegenüber ihren bereits funktionalen Selbstentwürfen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Deutlich wird dies im universalistischen Anspruch von Niklas Luhmanns poststrukturalistischer »Supertheorie«. Sie darf als erste umfassende Bestandsaufnahme der medialen Moderne gelten. Luhmann selbst hielt die Philosophie für nur begrenzt »anschlussfähig« an seine Theorie autopoietischer Systeme. Aber wie steht es mit der Anschlussfähigkeit von Luhmanns operationalistischem Entwurf an die Philosophie? Das Buch behandelt die für die formale Grundlegung der Theorie der Selbstreferenzialität konstitutiven Begriffe wie System und Umwelt, basale Selbstreferenz, Reflexivität, Reflexion, Sach-, Zeit- und Sozialdimension sowie die zentrierenden »differenzlosen Begriffe« Grund, Welt, Realität, Sinn. In Auseinandersetzung mit dem Zeichenbegriff Saussures und dem intentionalen Bewusstsein bei Sartre gelangt Scheier zu einer neuen Auffassung der Theorie selbstreferenzieller Systeme: einem »medialen Existenzialismus«.
(Author portrait)
Claus-Artur Scheier (Jg. 1942) promovierte in seinen Studienfächern Medizin und Philosophie zum Dr. med. und Dr. phil., habilitierte sich 1979 und ist seit 1982 Professor für Philosophie an der TU Braunschweig mit den Schwerpunkten Klassische Philosophie, Deutscher Idealismus und antimetaphysisches Denken im 19. und 20. Jhd. Nach Kierkegaards Ärgernis (Freiburg 1983) und Nietzsches Labyrinth (Freiburg 1985) folgten mit Ecce auctor eine kommentierte Ausgabe der Vorreden Nietzsches von 1886 (Philosophische Bibliothek 422, Hamburg 1990), Wittgensteins Kristall (Freiburg 1991) und Ästhetik der Simulation. Formen des Produktionsdenkens im 19. Jahrhundert (Hamburg 2000). Scheier ist Herausgeber von Friedrich Nietzsche: »Philosophische Werke in sechs Bänden« (Hamburg 2013). In der Blauen Reihe erschien 2016: Luhmanns SchattenZur Funktion der Philosophie in der medialen Moderne.

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