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Nur noch die Hälfte der Bundesbürger vertraut ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vor allem regt sich der Unmut der Beitragszahler, die nicht einmal in den Kontrollgremien vertreten sind, gegen die einseitige politische Ausrichtung der rund siebzig ÖRR-Programme. Die Politik, die qua Medienstaatsvertrag für die ÖRR zuständig ist, schaut tatenlos zu. Die Folge: Der deutsche ÖRR hat den Ruf, ein Staatsfunk zu sein Der mit fast neun Milliarden Euro pro Jahr weltweit teuerste Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR) Deutschlands steckt in der Krise. Immer mehr Gebührenpflichtige verweigern die Zwangszahlung von 220,32 Euro jährlich. Die üppigen Gehälter für Intendanten und die Gagen für "Star"-Moderatoren wurden zum Ärgernis. Nur noch die Hälfte der Bundesbürger vertraut ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vor allem regt sich der Unmut der Beitragszahler, die nicht einmal in den Kontrollgremien vertreten sind, gegen die einseitige politische Ausrichtung der rund siebzig ÖRR-Programme. Die Politik, die qua Medienstaatsvertrag für die ÖRR zuständig ist, schaut tatenlos zu. Die Folge: Der deutsche ÖRR hat den Ruf, ein Staatsfunk zu sein. All die Ärgernisse greift dieser Band unter anderem mit Beiträgen von ehemaligen ARD/ZDF-Mitarbeitern auf. JOSEF KRAUS, Jahrgang 1949, arbeitete als Gymnasiallehrer und Schulpsychologe und war von 1995 bis 2015 Oberstudiendirektor eines bayerischen Gymnasiums. Er ist seit 2009 Träger des Bundesverdienstkreuzes, 2018 wurde ihm der Deutsche Sprachpreis verliehen. Bis 2017 war er dreißig Jahre lang ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes mit seinen rund 160 000 Mitgliedern. Von 1991 bis 2013 gehörte er dem Beirat für Fragen der Inneren Führung des Bundesministers der Verteidigung an. Kraus ist vielfältig publizistisch aktiv, mehrfach wöchentlich schreibt er vielbeachtete politische Kolumnen. Sein Buch »Helikopter-Eltern« und die Streitschrift »Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt« sind Bestseller. Zuletzt erschien »Der deutsche Untertan« bei Langen Müller. Walter Krämer, Jahrgang 1948, Studium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz. 1979 Promotion zum Dr. rer. pol. 1985 Habilitation in Ökonometrie an der TU Wien. Von 1988 bis 2021 Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund. Gastprofessor an der Fudan-Universität Schanghai. Mitglied der NRW-Akademie der Wissenschaften. Autor von über 40 Büchern und 200 Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Krämers "Lexikon der populären Irrtümer" wurde in 20 Sprachen übersetzt und über eine Million Mal verkauft. Im Jahr 2013 erhielt Krämer als erster den Preis für "Lesbare Wissenschaft" der Stiftung Lesen.
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