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Nur noch die Hälfte der Bundesbürger vertraut ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vor allem regt sich der Unmut der Beitragszahler, die nicht einmal in den Kontrollgremien vertreten sind, gegen die einseitige politische Ausrichtung der rund siebzig ÖRR-Programme. Die Politik, die qua Medienstaatsvertrag für die ÖRR zuständig ist, schaut tatenlos zu. Die Folge: Der deutsche ÖRR hat den Ruf, ein Staatsfunk zu sein. Der mit fast neun Milliarden Euro pro Jahr weltweit teuerste Öffentlich-Rechtliche Rundfunk (ÖRR) Deutschlands steckt in der Krise. Immer mehr Gebührenpflichtige verweigern die Zwangszahlung von 220,32 Euro jährlich.a Die üppigen Gehälter für Intendanten und die Gagen für "Star"-Moderatoren wurden zum Ärgernis. Nur noch die Hälfte der Bundesbürger vertraut ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vor allem regt sich der Unmut der Beitragszahler, die nicht einmal in den Kontrollgremien vertreten sind, gegen die einseitige politische Ausrichtung der rund siebzig ÖRR-Programme. Die Politik, die qua Medienstaatsvertrag für die ÖRR zuständig ist, schaut tatenlos zu. Die Folge: Der deutsche ÖRR hat den Ruf, ein Staatsfunk zu sein. All die Ärgernisse greift dieser Band unter anderem mit Beiträgen von ehemaligen ARD/ZDF-Mitarbeitern auf. JOSEF KRAUS, geboren 1949, arbeitete als Gymnasiallehrer und Schulpsychologe, war von 1995 bis 2015 Oberstudiendirektor eines Gymnasiums und stand von 1987 bis 2017 dem Deutschen Lehrerverband als ehrenamtlicher Präsident vor. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, 2018 wurde ihm der Deutsche Sprachpreis verliehen. Kraus ist vielfältig publizistisch tätig; sein Buch »Helikopter-Eltern« und die Streitschrift »Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt« sind Bestseller. Sein letzter Titel »Im Rausch der Dekadenz« erschien 2024 bei Langen Müller. WALTER KRÄMER, Jahrgang 1948, studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und war von 1988 bis 2021 Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund. Er ist Autor von über 40 Büchern und 200 Aufsätzen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Publikumsjournalen (Spiegel, Focus, NZZ, Zeit, FAZ und viele andere). Sein »Lexikon der populären Irrtümer« wurde in 20 Sprachen übersetzt und über eine Million Mal verkauft. Im Jahr 2014 erhielt Krämer als erster den Preis für »Lesbare Wissenschaft« der Stiftung Lesen.



