Description
500 000 Wochenkinder in der DDR, die Säuglinge von Alleinerziehenden, Schichtarbeiterinnen oder Künstlern wurden bereits im Alter von sechs Wochen abgegeben. Viele dieser ehemaligen Wochenkinder leiden oft noch heute unter den traumatischen Folgen. Alexander Teske hat nicht nur Therapeuten, Wissenschaftler und Betroffene befragt, er erzählt auch seine eigene bewegende Geschichte. Jan Josef Liefers erzählt von seiner Ketamintherapie im frühkindlichen Alter. Sandy Graf wurde von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben, und Bernd Liebenau kam bis zum Alter von sechs Jahren nur einmal im Monat zu seinen Eltern nach Hause. Sie stehen beispielhaft für die etwa 500 000 Wochenkinder in der DDR. Die Säuglinge von Alleinerziehenden, Schichtarbeiterinnen oder Künstlern wurden bereits im Alter von sechs Wochen abgegeben. Die Eltern wussten nicht, dass die Kleinkinder teilweise nachts fixiert wurden, Beruhigungsmittel bekamen oder krank in Isolierzimmer gelegt wurden. Viele dieser ehemaligen Wochenkinder leiden oft noch heute unter den traumatischen Folgen. Der Journalist und Bestsellerautor (»inside Tagesschau«) Alexander Teske hat nicht nur Therapeuten, Wissenschaftler und Betroffene befragt, er erzählt auch seine eigene bewegende Geschichte. Alexander Teske arbeitet seit 30 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jahre als Redakteur bei der Tagesschau in Hamburg. Davor war er 15 Jahre beim MDR in Leipzig. Dort verfasste er Beiträge für Tagesthemen, Brennpunkt oder Brisant und plante die Nachrichten des MDR. Er stand vor und hinter der Kamera - im Hochwasser, bei Demonstrationen oder auf Parteitagen. Auch das Privatfernsehen kennt Teske gut - fünf Jahre berichtete er für Sat.1, Pro.7 und RTL. Seine Anfänge liegen im Print: Nach einem Volontariat bei der Morgenpost veröffentlichten Stern, Focus, Bild und taz seine Artikel. Zum Schreiben ist er zurückgekehrt - als freier Autor lebt Alexander Teske in Hamburg.



