- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Education Science / Pedagogic
- > social education
Description
Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter dem Leitbegriff PDA (Pathological Demand Avoidance) immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Unbehagen gegenüber dem PDA-Begriff als Ausdruck für ein pathologisches Abwehr- oder Vermeidungsverhalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen vielmehr den Schluss nahe, dass es sich bei PDA um ein subjektiv bedeutsames Verhalten im Sinne einer Unsicherheitsvermeidung handelt. Dafür steht die Bezeichnung Protective Demand Avoidance. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt?Dieses Buch geht den Fragen nach,- was PDA ausmacht,- wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist- und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen.Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe. Kinder und Jugendliche mit besonders stark ausgeprägtem Vermeidungs- und Abwehrverhalten werden unter dem Leitbegriff PDA (Pathological Demand Avoidance) immer häufiger einem neuen Autismus-Subtyp zugeordnet. Seit einiger Zeit gibt es jedoch Unbehagen gegenüber dem PDA-Begriff als Ausdruck für ein pathologisches Abwehr- oder Vermeidungsverhalten. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen vielmehr den Schluss nahe, dass es sich bei PDA um ein subjektiv bedeutsames Verhalten im Sinne einer Unsicherheitsvermeidung handelt. Dafür steht die Bezeichnung Protective Demand Avoidance. Doch was steckt wirklich hinter PDA? Und handelt es sich tatsächlich um ein eigenständiges Profil innerhalb des Autismus-Spektrums oder eher um einen Selbstschutzreflex, der sich unter ungünstigen Umständen ausprägt und verfestigt?Dieses Buch geht den Fragen nach,- was PDA ausmacht,- wo die Abgrenzung zu anderen Phänomenen erforderlich ist- und welche Unterstützung Betroffene und ihr Umfeld wirklich brauchen.Mit praktischen Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und entlastenden Ansätzen für Familien, Kitas, Schulen und Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe. Simone Hatami, Staatl. anerkannte Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin; systemische Beraterin und Heilpraktikerin; Gründerin und Leiterin des Zentrums für Autismus und Inklusion (ZAK Germany).Prof. em. Dr. Georg Theunissen, Dipl-Päd., Heil- u. Sonderpädagoge; Ordinarius für Geistigbehindertenpädagogik und Pädagogik bei Autismus an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Gründer des 1. Lehrstuhls für Pädagogik bei Autismus im deutschsprachigen Raum "Was für ein spannendes Buch! Es kommt nicht aus der 'PDA-Bubble', sondern ist das erste Buch, dass sich wissenschaftlich mit dem Thema beschäftigt. Dafür steht der Name Theunissen. (...) [Es] bleibt die Erkenntnis, dass die Merkmale keine tiefreifende Entwicklungsstörung ergeben (S.30) - und damit auch keine Aufnahme in den ICD erfolgen kann. PDA sei nicht wesensbedingt wie Autismus, die Merkmale bei PDA nicht äquivalent mit den autistischen. PDA gibt es demnach auch ohne Autismus, daher eher eine Komorbidität, kein 'Subtyp Autismus'. (...) Das Buch ist lösungsorientiert ausgerichtet. (...) Eine fast schon zwingende Leseempfehlung für alle, die die Buchstaben PDA in den Mund nehmen." Michael Schmitz, aus: www.autismus-buecher.de/ (zur Vorauflage) "In der aktuellen Diskussion um PDA legt dieses Werk erstmals eine fundierte und differenzierte Stellungnahme vor. Es verbindet alltagsnahe, handlungsorientierte Perspektiven mit einer wissenschaftlich und pädagogisch sorgfältig recherchierten Einordnung. Damit leistet es einen entscheidenden und längst überfälligen Beitrag zur fachlichen Auseinandersetzung mit PDA im Kontext von Autismus." Leni Schütz, Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin, Januar 2026 (zur Vorauflage) "Neben theoretischen Grundlagen liefert das Buch praxisnahe Handlungsempfehlungen für Familien sowie Fachkräfte in Pädagogik und Behindertenhilfe, um Betroffene wirksam, ohne Stigmatisierung wirksam (sic!) zu unterstützen." Elisabeth Caruana, aus: neue caritas Februar 2026 (zur Vorauflage) "Eine unreflektierte Nutzung des Begriffs PDA, es ist aktuell eine Popularisierung in den sozialen Medien zu beobachten, kann Verhaltensweisen pathologisieren, was in Folge dazu führen kann, dass betroffene (autistische) Menschen unnötig stigmatisiert werden. Im Mittelpunkt steht eine genaue Betrachtung von Abwehr und Vermeidungsverhalten ohne vorschnelle Etikettierung. Das Buch gibt einen besonderen Fokus auf Chancen, Risiken und wissenschaftliche Herausforderungen." Dipl.-Päd. Petra Steinborn, 02.04.2026, aus: https://www.socialnet.de/rezensionen/33689.php (zur Vorauflage)



