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Description
Die soziale Herkunft prägt nach wie vor Bildungswege in Deutschland und Österreich. Anhand biografisch-narrativer Interviews und auto(sozio)biografischer Erzählungen untersucht die qualitative Studie, wie sich Studierende, die als Erste ihrer Familie ein Studium aufnehmen, die Universität aneignen. In den Fokus geraten nicht bloß Barrieren und Ausschlüsse, sondern auch der Bildungsaufstieg als relationaler, subjektivierender Prozess des Student*in-Werdens am Kreuzungspunkt von Generationen, Praktiken und Affekten. Damit erweitern die Ergebnisse das Wissen über First-generation-Studierende aus einer biografieorientierten und praxistheoretischen Perspektive. Flora Petrik, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen soziale Ungleichheit in Schule und Universität, interpretative Sozialforschung sowie wissenschaftstheoretische und methodologische Fragestellungen.



