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Description
Gesundheitskompetenz gilt heute als Schlüsselressource in einer Gesellschaft, die durch unübersichtliche Informationsvielfalt und multiple Krisen geprägt ist. Doch obwohl das Thema seit Jahren intensiv beforscht wird, liefern die meisten Studien nur Momentaufnahmen - punktuell, isoliert, ohne verlässliche Aussagen über Entwicklungen im Zeitverlauf. Was bislang fehlt, sind systematische Vergleiche.
Dieses Buch schließt diese Lücke. Erstmals werden die Ergebnisse zweier repräsentativer Befragungen zur Gesundheitskompetenz in Deutschland vergleichend ausgewertet. Sie zeigen, wie sich die Gesundheitskompetenz unter den aktuellen gesellschaftlichen Krisenbedingungen, in denen sich gesundheitliche, soziale und politische Herausforderungen überlagern, entwickelt.
Das Buch liefert nicht nur neue empirische Einsichten, sondern eröffnet durch die Beiträge und Kommentare zahlreicher Expertinnen und Experten auch eine dringend benötigte Perspektive auf gesellschaftliche Dynamiken und auf die Frage, wie gut Menschen heute tatsächlich in der Lage sind, sich in einer zunehmend unübersichtlichen Gesundheitswelt zu orientieren. Doris Schaeffer, Jg. 1953, Dr. phil., Dipl. Päd., seit 1997 Professorin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld sowie Direktorin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW); Arbeitsschwerpunkte: Bewältigung chronischer Krankheit im Lebenslauf, patienten- und nutzerorientierte Versorgung, Patienteninformation, -beratung und -edukation, Gesundheitserhaltung und -versorgung im Alter. Michael Ewers, Jg. 1964, Dr. PH, MPH, ist Professor für Gesundheitswissenschaften und ihre Didaktik sowie Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die ambulante Schwerkrankenversorgung, Strategien der Fall- und Versorgungssteuerung, edukative Aufgaben der Gesundheitsprofessionen sowie deren Qualifizierung und Professionalisierung. Prof. Dr. Klaus Hurrelmann gehört zu den bekanntesten Kindheits- und Jugendforschern in Deutschland. Er ist seit 2009 Senior-Professor an der Hertie School of Governance in Berlin. Zuvor war er Professor an der Fakultät für Pädagogik in Bielefeld. Er leitete von 1986 bis 1998 das Kooperationszentrum »Health Behavior in School Children« der WHO. Zu seinen Forschungsgebieten zählen Sozialisation, Bildung und Gesundheit von Kindern in Familien und Schulen.



