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Description
»Heikle Forschungsfelder« entstehen etwa durch Konflikte mit der Forschungsethik, durch Herausforderungen im (interkulturellen) Feldzugang und in transnationalen Kontexten oder durch forschungs- und weltpolitische Bedingungen. Gleichzeitig eröffnen sie der Forschung Möglichkeiten. Sie rücken bisher unerforschte soziale Phänomene in den Blick, fördern die Zusammenarbeit zwischen Disziplinen, regen forschungsethische Neuerungen an und bringen die Entwicklung methodischer Ansätze sowie die Theoriebildung voran. Der Band geht der Frage nach, wann Forschungsfelder treffend als »heikel« bestimmt werden können und macht den Begriff für die methodische Diskussion über Fachgrenzen hinweg fruchtbar. Dr. Paul Christensen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Methoden und methodologische Grundlagen der Sozialwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Religionsethnologie, der Extraktivismusforschung in Südostasien sowie der Methodologie ethnografischer Feldforschung. Dr. Anke Freuwört-Rabsch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Migration und politische Teilhabe, gesellschaftliches Engagement sowie Demokratie und Staatsbürgerschaft. Benedikt Müller ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozialpolitik und Soziale Sicherung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Organisationssoziologie, der Soziologie der Polizei und der Objektiven Hermeneutik.



