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Description
Jean-François Lyotard ist mehr als der reine Apostel von Vielfalt und Heterogenität. Implizit entwickelt er ein neues, zeitgemäßes Verständnis von Universalität und Menschsein unter postmodernen Bedingungen, die sich in der Gegenwart des digitalen Zeitalters wie unter einem Brennglas verschärfen. Dies wird erkennbar, wenn man sein Werk auf dessen anthropologische Tiefenstruktur hin befragt. Dann wird deutlich, dass sich Menschen in einem bestimmten, universalen Modus zu sich selbst und zur Welt verhalten. Darin besteht die Kontur eines zeitgemäßen Bildungsbegriffs, über den erst die gesamte Philosophie Lyotards in ihrer Komplexität erschlossen werden kann. Dr.in Pia Diergarten ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen u.a. Pädagogische Anthropologie, Ästhetische Bildung und Technologiereflexive Pädagogik. 2024 wurde sie am Institut für Bildung und Kultur der Universität Jena mit einer Arbeit zu Bildung in digitalen Medienwelten promoviert.



