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Description
Die besondere Vulnerabilität und Lebenslagen von Mädchen* in den Hilfen zur Erziehung sind theoretisch sowie empirisch breit untermauert, es existieren jedoch klaffende Desiderate im Fachdiskurs. In diesem Band wird in kritischer und (queer-)feministischer Absicht auf diese Lebenslagen geschaut, Leerstellen und Probleme skizziert und ein Beitrag zur Sichtbarkeit des Status Quo geleistet. Aktuellen Perspektiven wie Queerfeminismus, Intersektionalität oder postkolonialistische Kritik werden thematisiert. Zielgruppen sind Personen aus Profession und Disziplin Sozialer Arbeit und Studierende. Nicole von Langsdorff ist seit 2015 Professorin für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Ihre Schwerpunkte sind im Feld der Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von intersektionalen Benachteiligungsprozessen verortet. Auch internationale Kooperationen, hier insbesondere mit Hochschulen sowie Praxiseinrichtungen in Südafrika gehören zu ihren Arbeitsschwerpunkten. Zuvor arbeitete sie als Dipl. Sozialpädagogin mehrere Jahre im Feld der Kinder- und Jugendhilfe, zunächst in den stationären Erziehungshilfen sowie in Bildungsprojekten. Anschließend baute sie eine Anlauf- und Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen in Konflikt- und Krisensituationen mit auf. Dr. Sarah Sobeczko promovierte an der Schnittstelle von Jugendhilfe- und Geschlechterforschung an der Philipps-Universität Marburg. Aktuell ist sie als freie Wissenschaftlerin und Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen machtreflexive und gewaltsensible Perspektiven in der Sozialen Arbeit. Sie ist Sprecherin der Fachgruppe Mädchen und Frauen in der IGfH. Hanna Kopahnke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld. Sie hat den Verein Anna & Hannah e. V. gegründet und ist dort in der digitalen Beratung von gewaltbetroffenen Mädchen aktiv. Mehrjährige Tätigkeit in der stationären Jugendhilfe und im Frauengewaltschutz. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind: Gewalt im Geschlechterverhältnis, Geschlechterforschung, Kinder- und Jugendhilfeforschung.



