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Description
Unter dem Begriff Posthumanismus versammeln sich philosophische Denkbewegungen, die eine bereits in den 1960er Jahren eingesetzte Debatte um die De-Zentrierung des Menschen sowohl epistemologisch wie ontologisch als auch ethisch weitertreiben. Insbesondere werden durch den Posthumanismus Alternativen zu anthropologischen Prämissen angeboten, die in den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften vorherrschen. Weiterhin bilden Neuerungen im Bereich der Naturwissenschaft und Technik zentrale Bezugsgrößen der Debatte. Es stellt sich für die Erziehungswissenschaft die Frage, wie mit dieser Denkbewegung umzugehen ist, die weitreichende Implikationen für grundlegende Fragen von Erziehung, Sozialisation, Bildung und Lernen hat. Patrick Bettinger, Dr. phil. ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt digitale Medienkulturen an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Dominik Farrenberg, Jg. 1978, Dr. phil, Kindheitspädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (M. A.) ist Professor für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit in der Abteilung Aachen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Maik Wunder, Dr. phil. habil. ist Professor für Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung an der Fachhochschule Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Materialität des Digitalen, posthumanistische Bildungstheorie sowie Bildungsmedienforschung.



