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Description
(Text)
In einer Kinder- und Jugendpsychiatrie (teil)stationär behandelte Schüler:innen werden in Klinikschulen unterrichtet. Der Übergang zurück in die allgemeine Schule ist für viele sehr herausfordernd und häufig von Schulabsenzen begleitet. Durch die Rekonstruktion individueller Übergänge mit subjektorientierten und strukturellen Perspektiven zeigt der Autor, dass viele psychisch erkrankte Schüler:innen nicht nur nach, sondern bereits vor einem Klinikaufenthalt diskontinuierliche Bildungsverläufe aufweisen. Er stellt dies dem auf Kontinuität ausgerichteten Schulsystem gegenüber und entschlüsselt neben erkrankungsbedingten und sozialen Ursachen auch institutionelle Wirkungsgefüge, die Diskontinuitäten erzeugen.
(Review)
»Tobias Hensel bringt Licht in ein bisweilen überraschend dunkles (Übergangs-)Feld, dessen Gestaltung einen bedeutsamen Impact für die weiteren Prozesse der Lebensbewältigung, bzw. der (Nicht-)Teilhabe- und Autonomieentwicklung der Betroffenen haben kann (vgl. Romanowski-Kirchner 2021). Da es sowohl grundlegenden Einblick als auch konkrete Prozesse und Probleme entlang des empirischen Materials darlegt, ist es sowohl für Studierende als auch für Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Professionen und Disziplinen geeignet, die in diesem Feld agieren.« Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner, socialnet, 02.09.2025
(Author portrait)
Tobias Hensel, Dr., ist Sonderpädagoge an einer Schwerpunktgrundschule in Hamburg. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg.



