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Description
In der Evolution von Natur und Mensch lassen sich vielfältige Trends zur Erweiterung der Autonomiefähigkeit von Individuen finden. Aus unterschiedlichen Lebensbereichen werden hier Gesichtspunkte zu einer Biologie der Freiheit zusammengetragen und so auch ein neues Verständnis von Organismus und Evolution entwickelt.
Bernd Rosslenbroich: Einleitung
Bernd Rosslenbroich : Die evolutionäre Bedeutung des Spiels
Marita Rosslenbroich & Bernd Rosslenbroich: Die französisch-spanische Höhlenkunst - Wiege der Autonomie des menschlichen Bewusstseins
Thomas Hardmuth: Autonomie und Gesundheit
Susanna Kümmell: Autonomiezunahme und Autonomieverlust in der Evolution der Bewegungsfähigkeit der Säuger und ihrer Vorläufer
Walther Streffer: Entwurf zu einer Biologie der Freiheit am Beispiel der Singvögel. Zur Differenzierung des Reviergesanges
Axel Ziemke: Autonomie, Ganzheit und Entwicklung. Goethes Heuristik des Schönen und die evolutionäre Entwicklungsbiologie
Thomas Hardmuth: Ist ein Pferd ein Kunstwerk? Über das Ästhetische in der Evolution
Benjamin Bembé: Autonomie durch Kooperation: eine Orchidee mit drei Symbiosen
Hans-Christoph Vahle: Die Kulturlandschaft als Organismus und ihr Entwicklungspotenzial
Nikolai Fuchs: Landwirtschaft mit der Evolution
Bernd Rosslenbroich: Eigenschaften des Lebendigen. Schritte zu einem eigenständigen Begriff vom Organismus
Friedrich A. Kipp: Arterhaltung und Individualisierung in der Tierreihe
Bernd Rosslenbroich, geboren 1957, studierte Tiermedizin an der Universität Gießen und promovierte an der dortigen Humanmedizinischen Fakultät über ein Thema zur Krebstherapie. Er war wissenschaftlicher Assistent an der Universität Gießen in der Medizinischen Physiologie und ist seit 2007 Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke. Walther Streffer, geboren 1942, war lange Jahre als Buchhändler und Antiquar tätig, Schwerpunkt Naturwissenschaften. Er beschäftigte sich über Jahrzehnte intensiv mit der Welt der Vögel, leitete über 50 Jahren Vogelstimmen-Exkursionen, hielt Vorträge und Seminare und war langjähriges Mitglied der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft, des BUND, des NABU und bei Greenpeace. Neben seinen naturwissenschaftlichen Interessen begeisterte er sich seit seiner Jugend für Kunst und Kunstgeschichte. Walther Streffer verstarb am 27. Oktober 2025. Priv. Doz. Dr. rer. hort. Hans-Christoph Vahle, geboren 1953, studierte Landespflege mit Schwerpunkt Vegetationskunde. Lehrtätigkeit in Hannover, Essen und Vechta sowie Mitarbeit in der Ausbildung der Landwirtschaftslehrlinge bei Demeter Nordrhein-Westfalen. Zahlreiche Vegetations-Kartierungen und Landschaftsprojekte in Niedersachsen und Westfalen. Maßgebliche Mitarbeit an einer zehnbändigen Monografie über die Pflanzengesellschaften Niedersachsens. Von 1993 bis 2003 an der Universität Witten/Herdecke mit Forschungsarbeiten zur Gestaltbiologie von Pflanzengesellschaften, in denen detailliert-wissenschaftliche Ansätze mit ästhetisch-ganzheitlichen Konzepten verbunden wurden. 2004 bis 2006 Mitarbeiter im Institut für Biologisch-Dynamische Forschung (Darmstadt). Seit 2006 Initiierung und Leitung des Landschafts-Entwicklungsprojektes Ravensberger LichtLandschaften bei Bielefeld. Bernd Rosslenbroich, geboren 1957, studierte Tiermedizin an der Universität Gießen und promovierte an der dortigen Humanmedizinischen Fakultät über ein Thema zur Krebstherapie. Er war wissenschaftlicher Assistent an der Universität Gießen in der Medizinischen Physiologie und ist seit 2007 Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke.


