Description
(Text)
Was bedeutet es, sich heimisch zu fühlen? Warum gelten einige Menschen als Teil der Gesellschaft, während andere randständig sind oder ausgeschlossen werden? Und welche Konzepte können uns helfen, das Spannungsfeld zwischen Entfremdung und Zugehörigkeit besser zu verstehen?Anhand eines Filmbeispiels sowie in der Diskussion von sechs Romanen aus der britischen und amerikanischen Literatur zeigt die vorliegende Studie auf, dass ein Heimatverständnis jenseits von Wohlfühlkitsch oder Fremdenfeindlichkeit nicht nur möglich, sondern für eine lebenswerte Zukunft politisch unerlässlich ist.
(Text)
This study aims to counter right-wing discourses of belonging. It discusses key theoretical concepts for the study of home, focusing in particular on Marxist, feminist, postcolonial, and psychoanalytic contributions. The book also maintains that postmodern celebrations of nomadism and exile tend to be incapable of providing an alternative to conservative, xenophobic appropriations of home.In detailed readings of one film and six novels, a view is developed according to which home, as a spatio-temporal imaginary, is rooted in our species being, and as such constitutes the inevitable starting point for any progressive politics.
(Author portrait)
Martin Mühlheim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Englischen Seminar der Universität Zürich.
(Author portrait)
Martin Mühlheim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Englischen Seminar der Universität Zürich.



