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Description
Mit diesem Buch liegt erstmals eine wissenschaftliche Untersuchung der Schriften des Malers Philipp Veit vor, der zu den führenden Nazarenern gehörte. In einem ersten Teil werden seine zahlreichen Aufsätze, Vorträge und Notizen ideengeschichtlich kontextualisiert und kritisch kommentiert. Veits kunsttheoretische Überlegungen sind neuplatonisch, aber auch von der Philosophie seines Stiefvaters Friedrich Schlegel geprägt und kreisen um zwei wesentliche Punkte: einen theologisch fundierten Schönheitsbegriff und eine Definition christlicher Kunst. Der zweite Teil beinhaltet bislang unpublizierte Texte, darunter theologische Reflexionen und Beiträge, die sich mit der Frage nach der künstlerischen Inspiration, mit dem Stildiskurs sowie mit zeitgenössischen Kunsttendenzen befassen, gegen die Neugotik argumentieren und die Politik der Kunstvereine ironisch beleuchten. Den Abschluss bilden einige unpublizierte Gedichte des Malers. Norbert Suhr war nach dem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und klassischen Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Promotion Leiter der Graphischen Sammlung und stellvertretender Direktor des Landesmuseums Mainz (GDKE). Seine Forschungsschwerpunkte sind Zeichnung und Malerei der deutschen Romantik, Druckgraphik des 17. bis 19. Jahrhunderts.



