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Description
Die Deutsche Fortschrittspartei gilt weithin als historische Verliererin auf dem Weg zur Reichsgründung. Trotz überzeugender Argumente und starker Wahlergebnisse zwischen 1861 und 1866 unterlag sie König Wilhelm I. und seinem Ministerpräsidenten Otto von Bismarck im preußischen Verfassungskonflikt. In der Folge hat die von ihren Gegnern bestimmte Geschichtsschreibung lange Zeit das Bild einer doktrinären und zerstrittenen Fundamentalopposition aus Liberalen und Demokraten gezeichnet.Akribische Quellenrecherchen und eine tiefgehende Analyse des Innenlebens der Partei ermöglichen nun eine grundlegende Neubewertung. Sie zeigen integrative Debatten, demokratische Verfahren und einvernehmliche Lösungen. Es werden Politiker sichtbar, die entschlossen, aber kompromissbereit und lösungsorientiert für parlamentarische Mitsprache, politische Liberalisierung und eine deutsche Einigung stritten. Das macht sie zu Pionieren der Demokratie in Deutschland. Robin Simonow studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Trier. Dort wurde er promoviert und war bis 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neuere Geschichte. Seitdem ist er im Bibliothekswesen tätig.



