Description
Wie verhält sich der agrarrechtliche Begriffsschutz zum Informationsmodell des Binnenmarkts, den lauterkeits- und wettbewerbsrechtlichen Grundprinzipien der Union und wie ist dieser zu bewerten? Diesen grundlegenden Fragen widmet sich die Arbeit erstmals. Hierzu werden die Spannungen im Zusammenspiel von Lebensmittel- und Agrarrecht aufgearbeitet, das Verhältnis der Rechtsbereiche und ihrer Kompetenznormen analysiert und der Begriffsschutz auf Rechtmäßigkeit überprüft. Die Autorin zeigt, dass sich das Agrarrecht mühelos in das binnenmarktrechtliche System einbinden lässt und formuliert neue Grundsätze der Kompetenzabgrenzung. Flankiert wird die juristische Analyse durch eine eigenständige empirische Untersuchung zur Verbraucherwahrnehmung.



