Description
Die Arbeit untersucht, wie das Recht Interessenkonflikte von Parlamentariern effektiv einhegen kann, um der gegenwärtigen Vertrauenskrise der repräsentativen Demokratie entgegenzuwirken. Hierzu wird anhand rechtsökonomischer Methoden eine Konflikt-Matrix entwickelt, welche die vielschichtigen Konfliktlagen des politischen Prozesses systematisiert. Aus der rechtsökonomischen Perspektive zeigen sich strukturelle Parallelen zwischen den Konfliktlagen von Abgeordneten und Aufsichtsratsmitgliedern in privatrechtlichen Körperschaften. Ausgehend von rechtsgebietsübergreifenden Prinzipien korporativer Organisation erarbeitet die Studie Reformimpulse für das Abgeordnetenrecht und analysiert deren verfassungsrechtlichen Möglichkeiten und Grenzen.



