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IT-Sicherheitslücken gefährden unsere digitale Gesellschaft. Gleichzeitig werden sie von Behörden bisweilen ausgenutzt, um IT-Systeme zu hacken und so Sicherheit zu gewährleisten. Der Autor erläutert die politischen und informationstechnischen Grundlagen dieses scheinbaren Paradoxons. Anschließend analysiert er, inwiefern der Interessenkonflikt um IT-Sicherheitslücken in Deutschland und auf europäischer Ebene geregelt wird. Dabei differenziert er zwischen "Hintertüren" und sog. Zero-Days und nimmt das Grundrecht auf IT-Sicherheit in den Fokus, insbesondere in seiner Schutzpflichtdimension. Zum Schluss wird auf Grundlage der in der Analyse gewonnenen Erkenntnisse eine neue Regelung für den Umgang mit IT-Sicherheitslücken entworfen.



