Description
Ob Patente, Marken oder Know-how - immaterielle Werte sind zentraler Werttreiber multinationaler Konzerne und stellen zugleich die grenzüberschreitende Besteuerungspraxis vor immense Herausforderungen. Dabei gerät insbesondere der Fremdvergleichsgrundsatz an seine Grenzen. Die OECD hat dies im Zuge des BEPS-Projekts adressiert und mit dem DEMPE-Konzept einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Die Arbeit analysiert Definition und Zurechnung immaterieller Werte in den OECD-Verrechnungspreisleitlinien sowie aus nationaler Perspektive. Anhand eines eigenen Bewertungsrahmens wird das DEMPE-Konzept gewürdigt und werden Reformvorschläge für eine praxistaugliche Erfolgsabgrenzung entwickelt - für Wissenschaft, Beratungspraxis und Finanzverwaltung.



