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Description
Seit seinen Anfängen als Dichter hat Franz Josef Czernin Aphorismen und Reflexionen verfasst. Nun erscheinen sie nicht nur als dialogisches, ja eigentlich als polylogisches Selbstgespräch, sondern auch als vielstimmige und widerspruchsreiche Auseinandersetzung mit Autoren und Autorinnen wie etwa Dante, Goethe, Novalis, Friedrich Schlegel, Mallarmé und Kafka, Hegel, Nietzsche, Adorno und Wittgenstein ebenso wie mit Simone Weil und Hannah Arendt, aber auch mit dem Komiker Karl Valentin.
»Der Aphorismus dient bei Czernin als ein Medium, das Experimente über die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis erlaubt und in besonderer Weise ermöglicht. Traditionelle Themen der Gattung wie Glaube und Zweifel, Frage und Antwort oder Denken und Fühlen werden dabei aufgegriffen, vor allem aber radikalisiert, individuell perspektiviert und funktional grundsätzlich neu bestimmt.«
- Friedemann Spicker
Franz Josef Czernin, 1952 in Wien geboren, studierte von 1971 bis 1973 in den USA. Seit 1978 hat er zahlreiche Gedichte, Prosa, Theaterstücke, Essays und Aphorismen veröffentlicht. Dafür wurde er u. a. 2013 mit dem H. C. Artmann-Preis der Stadt Wien und 2015 mit dem Ernst-Jandl-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Wien und in der Steiermark.



