Description
Jetzt im Taschenbuch: das ergreifende Memoir von Bundesverdienstkreuzträger Wolfgang Mück über den Verlust von Heimat und die Eroberung eines neuen Lebens
Der siebenjährige Wolfgang kommt im Jahr 1946 mit seiner Mutter und seinen zwei Brüdern nach der Vertreibung aus Mähren im fränkischen Dorf Schauerheim an und muss für einige Jahre ein provisorisches Notquartier im Pfarrhaus beziehen. Schritt für Schritt lebt sich die Familie in die festgefügte Dorfgemeinschaft ein, stößt teils auf freundliche Unterstützung, teils aber auch auf strikte Ablehnung und heftige Ressentiments gegen die sogenannten »Rucksackdeutschen«.
Der scheue Bub wird zu einem Beobachter dieser für ihn zunächst so fremden Welt mitsamt ihren allmählich vertrauter werdenden Menschen und Gebräuchen und einer Landschaft, die in ihrer Weite an die heimatliche Herkunft erinnert.
WOLFGANG MÜCK, geboren im deutschsprachigen Nordmähren, kam als Flüchtlingskind nach dem Zweiten Weltkrieg ins dörfliche Franken, eroberte sich eine noch von althergebrachten Traditionen geprägte fremde Welt und erlebte mit staunenden Augen den Aufbruch in die Wirtschaftswunderzeit der 1950er-Jahre. Mück ist promovierter Historiker und Autor zahlreicher Publikationen, u. a. zur Geschichte der NS- und Nachkriegszeit.
»...ein Buch über Mangel und Enge, ein Buch über Sehnsucht nach Empathie, Zugehörigkeit, nach Bildung und Wohlstand - ein Buch, wie es damals viele hätten schreiben können und es nie taten, ein Buch über große Träume und kleines Glück und ein Buch, das im Titel den Ort trägt, in dem sich das alles abspielte: Schauerheim.« Fränkische Landeszeitung »Eine bewegende literarische Autobiografie, die den Leser ins Franken der Nachkriegszeit eintauchen lässt.« Nürnberg Heute »Wolfgang Mück beschreibt seine Umgebung genau. Stets hat man beim Lesen ein genaues Bild vor Augen, einen Geruch oder ein Geräusch, das er exakt und intensiv nachbildet.« aus »Schönere Heimat« »Wie sich die unmittelbar Betroffenen "in fremder Umgebung neu orientieren und den Schmerz über den Verlust ihrer Heimat verarbeiten mussten", vermittelt Wolfgang Mück in einer Zeit, in der die Bewältigung von Flüchtlingsproblematik zu einem der zentralen Themen auf allen politischen Ebenen geworden ist.« nn.online »Schauerheim - Kindheit im Nachkriegs-Franken ist eine eindrucksvolle und bewegende Erzählung über Heimatverlust, Neubeginn und das Ankommen in einer fremden Umgebung. Das Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit historischem Zeitgeschehen und zeigt eindrücklich, wie die Vergangenheit bis in die Gegenwart nachwirkt. Ein Buch, das nachdenklich macht und lange im Gedächtnis bleibt.« Bibliomaniacs


