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Description
»Der Hexer ist immer ein Verwandter«, mit diesem Sprichwort aus Malawi beginnt J. M. Pönnighaus, Lesende mitzunehmen in Länder, die er im Laufe seines Lebens kennen lernte. In Erzählgedichten schreibt er von Menschen, ihrer Art, mit Leben und Sterben, Wahrheit und Lüge, Glück und Unglück umzugehen, ihren Traditionen und Beziehungsgeflechten.Es folgen Gedichte im Stil moderner Lyrik. Die Themen des Autors: Struktur, Farben, Licht und Beschaffenheit der Landschaft, der Natur, die Rückschlüsse auf das Erleben des Einzelnen zulassen. Das Suchen und Fragen nach dem, was bleibt, nach Sinn und Ordnung unseres Daseins, unserer Begegnungen, der Liebe, aller Anstrengung.Neben der leisen Trauer über die Vergeblichkeit der Suche nach Wahrheit, nach Erkenntnis blitzen zuversichtliche Zeilen auf. »... Licht und Liebe, Leere und Leichtigkeit, die großen Vier unserer Leben«.Die ihn umgebende Landschaft lässt ihn nie unberührt, mit ihren Wundern, den Bussarden, dem Gold der Gerstenfelder, den Sandsteinklippen, dem Tagpfauenauge, dem weichen Wind, den Weißpappeln der heimatlichen Landschaft.Ob in fernen Ländern oder im vertrauten Lohbachtal - Pönnighaus' Blick ist wach und genau. Seine Gedichte halten fest, was sich eigentlich nicht festhalten lässt. Jörg M. Pönnighaus wurde 1947 in Ostwestfalen geboren. Nach dem Medizinstudium verbrachte er den wesentlichen Teil seines Arbeitslebens im südlichen Zentral- und Ostafrika, bevor es ihn ins Vogtland verschlug. Themen seiner Lyrik und Erzählungen sind vor allem Licht und Leben in Afrika, seine Arbeit, Schicksale - auch hierzulande, wo er nach seiner endgültigen Rückkehr noch mehrere Jahre als Hautarzt und zuletzt als Palliativarzt tätig war. Für sein bisheriges literarisches Gesamtwerk wurde ihm 2022 der »Vogtländische Literaturpreis« verliehen.



