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Description
Das Buch hinterfragt die vielen Bewertungen, die Musik und dem Akt des Musizierens zugeschrieben werden. Das Buch richtet sich an Lernende, Lehrende und musikalisch Heilende sowie an die Politik. Der Autor setzt sich multiperspektivisch mit Chancen und Risiken des musikalischen Alltags auseinander. Er fördert Authentizität und Diversität anstelle von kostspieliger Perfektionierung und Gemeinschaftsfindung anstelle von Egoismus und wagt sich kritisch an Starkult, Rausch und Erziehung heran. Über Macht der Musik wurde in den letzten Jahren viel nachgedacht und viel geschrieben. Dabei wirkt Musik nicht immer musikalisch. Tomi Mäkelä unterzieht populäre Aussagen darüber, wie Musik zur Erziehung, Bildung, Glück, Gesundheit (psychisch und physisch), Moral und mehr beitragen soll, einer kritischen Überprüfung und stellt Überlegungen darüber an, wie es zu teilweise überhöhten Ansichten über die Macht der Musik kommen konnte. Er nimmt auch negative Aspekte der Beschäftigung mit Musik in den Blick, sei es während der Ausbildung der Profimusikerinnen und -musiker und ihrer späteren Berufstätigkeit oder wenn Musik bei gewalttätigen Handlungen zum Einsatz kommt. Tomi Mäkelä lehrt als Professor in Halle an der Saale und als Privatdozent in Helsinki. Er ist ein preisgekrönter Sachbuchautor, den Gastprofessuren nach Norwegen und Frankreich führten. Er studierte Musik in Finnland und Österreich sowie Musikwissenschaft und Geistes- und Sozialwissenschaften in Wien, Helsinki und Berlin, begann als Forscher im Bereich der Theoriebildung und Analyse, entwickelte sich zum Kulturbiographen (Sibelius, Pacius) und widmet sich seit einigen Jahren zunehmend der Film-, Regie- und Drehbuchforschung. Als Klavierstudent besuchte er Meisterkurse von Dmitri Baschkirow, Eugen List und Regina Schmendzianka.https://www.musikwiss.uni-halle.de/team/maekelae/



