Vom Pfand zum Amt : Vormoderne Staatsbildung in der Grafschaft Ravensberg 1428-1556 (Studien zur Regionalgeschichte)

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Vom Pfand zum Amt : Vormoderne Staatsbildung in der Grafschaft Ravensberg 1428-1556 (Studien zur Regionalgeschichte)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783739513270

Description

Die Grafschaft Ravensberg wandelte sich vom 15. zum 16. Jahrhundert von der persönlichen Fürstenherrschaft mit lehnsrechtlichen Elementen zu einer vormoderne Fürstenherrschaft mit institutionalisierten Regelungen und Ordnungen und einer amtsmäßig organisierten flächendeckenden Lokalverwaltung. Die Studie zielt darauf ab, verallgemeinerungsfähige Aussagen über Ausgangslage, Wege, Ziele und Resultate vormoderner Staatsbildung zu gewinnen. Vormoderne Staatsbildung wird dabei als ein im späten Mittelalter einsetzender Prozeß verstanden, aus dem der moderne westliche Staat des 19. und 20. Jahrhunderts hervorgegangen ist.https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1327 Vorwort - 91. Zwei Quellentexte - 112. Einleitung - 152.1 Fragen und Stand der Forschung - 202.2 Ziel und Vorgehensweise - 202.3 Quellen - 232.4 Karten und Namen - 243. Pfand ohne Amt - die lokale Herrschaftsorganisation (1428-1470) - 253.1 Das Herzogtum Jülich-Berg - 253.2 Herrschaftspfandverträge - 383.3 Die Pfandherrschaften - 473.4 Pfand ohne Amt - 644. Pfand und Amt - die Ablösung der Pfandherrschaften (1470-1535) - 694.1 Veränderte Rahmenbedingungen - 694.2 Die Einung von 1470 - 724.3 Personelle Veränderungen auf den Burgen - 764.4 Die Finanzsituation des Fürstenhauses - 914.5 Die unvollendete Reform zur Jahrhundertwende - 985. Amt ohne Pfand - Vormoderne Staatsbildung (1535-1556) - 1055.1 Unter dem Schutz eines starken Herzogtums - 1065.2 Die Visitation im Herbst 1535 - 1075.3 Amtsmäßig organisierte Lokalverwaltungen - 1235.4 Die flächenmäßige Ausbildung der Lokalverwaltung - 1275.5 Neues Personal - 1315.6 Ordnungen, Schriftlichkeit und Kontrolle - 1535.7 Die Ausbildung des Herrschaftsraumes - 1595.8 Die Landesverteidigung - 1685.9 Von der Hofwirtschaft zum fürstlichen Haushalt - 1755.10 Adel zwischen Anpassung und Selbstbehauptung - 1966. Vom Pfand zum Amt - 2096.1 Quellenkritik - 2106.2 Pfandherrschaften - 2116.3 Die Übergangszeit - 2176.4 Ein vormoderner Staat - 2207. Quellen - 2258. Quellen- und Literaturverzeichnis - 2539. Personenregister - 277 Dr. Jürgen Jablinski, geb. 1955. Studium der Mathematik und Geschichte in Bielefeld. Gesellschafter der IFIBI GmbH in Bielefeld mit den Arbeitsschwerpunkten Datenbanken, Muster- und Handschriftenerkennung. Neuere Forschungen gehen davon aus, dass spätmittelalterliche Verpfändungen nicht ausschließlich der Geldbeschaffung dienten. Man übertrug einem zumeist regional begüterten Adligen eine vom eigenen Sitz weit entfernte, in einer Außenbesitzung gelegene Burg mit lokalen Herrschaftsrechten über eine Stadt oder ein Dorf, um damit die Verwaltung zu intensivieren und dessen Geschlecht enger mit dem Fürsten zu verbinden. Der Pfandherr nahm alle Nutzungen wahr und erbrachte dafür mit eigenem Personal die Verteidigung der Pfandherrschaft. Der Fürst gab sein Eigentum nicht auf. Starke Bewegung setzte ein, als das vergrößerte Herzogtum Jülich-Berg-Kleve-Mark 1535 die zu eigennützigen Amtleute absetzte und in der Folge mit Inventarisierung, Landvermessung, festen Hofnamen, Besoldung des Personals, gegliedertem Behördenaufbau aus Ämtern und Vogteien mit definierten Aufgaben eine neue, »vormoderne« Verwaltung schuf. Die Untersuchung bestätigt neuere Forschungen zu anderen Gebieten, wonach gerade in Außenbereichen wie Ravensberg die Verpfändung eine übliche Station auf dem Wege vom Lehnssystem zur frühneuzeitlichen Verwaltung darstellt, und liefert zugleich eine abgerundete Untersuchung der Grafschaft. Sie vertieft unsere Kenntnis und verdient große Beachtung. Eberhard Grünert, in: Das Historisch-Politische Buch 70, 2022

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