- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Arts
- > history of arts
Description
Martin Monnickendam war in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein vielseitiger, erfolgreicher und sehr anerkannter niederländischer Künstler. Mit seinen großen, farbenfrohen Bildern vom Amsterdamer Stadtleben, feiernden Menschenmassen und Theaterlogen, seinen Landschaften, Genreszenen und Stillleben machte er in seiner Heimat und im Ausland Furore. Eine Reise ins Weserbergland im Jahr 1923 ist der Anlass, im Sommer 2021 eine Doppelausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo und in der Städtischen Galerie Schwalenberg mit seinen Werken zu zeigen.https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1230 Vorwort - 6Mayarí Granados / Fabian Schröder: Der Amsterdamer Maler Martin Monnickendam (1874-1943) - 9Matthias Frese: Gute Verbindungen und enge Kontakte. Niederländische Touristinnen und Touristen in Lemgo, Lippe und Westfalen während der Weimarer Republik - 17Jürgen Scheffler: Der Maler Martin Monnickendam und seine Reise in die Weserregion im Jahre 1923 - 23Bildteil: Die Reise in die Weserregion 1923 - 33Joel Cahen: Martin Monnickendam und das jüdische Amsterdam. Ein historischer Essay - 81Ruud van Helden: Martin Monnickendam. Kurzbiographie - 92Autorinnen und Autoren - 94Abbildungsnachweis - 95 Dr. Mayarí Granados. Geboren 1974 in Aachen. Stellvertretende Leiterin der Kulturagentur und Kunstreferentin des Landesverbandes Lippe. Jürgen Scheffler. Geboren 1954 in Hemer. Studium: Geschichtswissenschaft und Germanistik in Göttingen, Marburg und Bielefeld. Bis 2019 Leiter des Städtischen Museums in Lemgo. Forschungsschwerpunkte: Stadt- und Regionalgeschichte, Museumskunde, Geschichte der Heimatbewegung. Fabian Schröder M.A. Geboren 1986. Studium: Museologie in Oldenburg. Seit 2019 Leiter des Städtischen Museums Lemgo. Das Weserbergland, Lippe, das südliche Niedersachen und Westfalen durch die Augen eines niederländischen Künstlers betrachtet, der diese Regionen 1923 bereiste - das ist das Anliegen des Kataloges »Reiselust«, der mit vier Textbeiträgen, einer Kurzbiographie des Künstlers und einem bemerkenswerten Bildteil aufwartet. Die Themen der Textbeiträge sind gut gewählt, verharren sie doch nicht einzig bei den Deutschlandreisen des Künstlers, sondern wählen unterschiedliche Ansätze und Blickwinkel, um diese zu kontextualisieren. Problematisch ist, dass keine Schriftquellen vorliegen, in denen der Künstler seine Eindrücke selbst in Worte gefasst hat. Wie dicht sich Leben und Werk Monnickendams dennoch beschreiben lassen, zeigt der Katalog, Die Aquarelle und Zeichnungen Monnickendams, die von seiner Reise überliefert sind, ermöglichen eine sinnliche Annäherung an die gemalten Städte und Regionen. Hervorheben möchte ich auch die ansprechende Kataloggestaltung, die die Freude beim Lesen des Katalogs noch zu steigern vermag. Christiane Cantauw, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde 89, 2020



