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Description
Wo kommen wir her? Wie sind wir geworden, wer wir sind? In Zeiten der Neuordnung der westlichen Welt und wachsender Orientierungslosigkeit müssen wir uns in Europa diese Fragen dringlicher denn je stellen. Géraldine Schwarz führt uns durch mehr als zweitausend Jahre europäischer Geschichte, von den Anfängen bis heute, und zeigt: Wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen, können wir auch unserer Gegenwart Sinn verleihen. Anhand von drei zentralen historischen Säulen - Christentum, Kapitalismus und Freiheit - erzählt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie führt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf unserem Kontinent sind. Von der Erfindung der Demokratie über die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den großen Aufbrüchen zur Freiheit spürt sie Querverbindungen der europäischen Geschichte nach, fördert die bis heute einenden wie auch widerstreitenden Ideen zutage. Ein packendes Panorama, das uns daran erinnert: Europa ist nicht etwa ein abstraktes Konstrukt, sondern lebendige Realität.
Géraldine Schwarz ist eine deutsch-französische Historikerin, Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie arbeitet für verschiedene internationale Medien und beschäftigt sich vor allem mit den Themen Europa, Demokratie und Erinnerungskultur. 2017 erschien ihr autobiografisches Buch Die Gedächtnislosen. Erinnerungen einer Europäerin, das in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Europäischen Buchpreis. Géraldine Schwarz lebt in Berlin.
Thomas Stauder, geb. 1960, studierte Germanistik, Anglistik und Romanistik in Erlangen, Canterbury und Siena. Er habilitierte sich in Romanischer Philologie und lehrte als Gastprofessor in Wien, Innsbruck, Mainz und Augsburg. Er übersetzt Belletristik und Sachbücher aus dem Englischen, Französischen, Italienischen und Spanischen.



