- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Social Sciences, Jurisprudence & Economy
- > Politics, Society, Work
- > political science
Description
Der Natur- und Umweltschutz sieht sich zunehmend rechtspopulistischen und rechtsextremen Tendenzen gegenüber. Zielkonflikte - etwa zwischen Arten- und Klimaschutz - werden nicht nur genutzt, um Klima- und Umweltschutzmaßnahmen zu delegitimieren, sondern auch, um antidemokratische und menschenfeindliche Narrative zu verbreiten Die Autor*innen zeigen die zentralen Mechanismen dieser Einflussnahme auf und bieten Klima- und Naturschutzakteur*innen sowie Organisationen konkrete Strategien, um aktiv darauf reagieren zu können. Außerdem enthält diese Handreichung praxisnahe Bildungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung im Umwelt- und Naturschutz vor und gibt hilfreiche Hinweise zu Beratungsstellen I EinleitungII HintergrundwissenWas sind Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im Naturschutz?Wie unterscheiden sich Rechtsextremismus und Rechtspopulismus und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander?Welche Abgrenzungen sind möglich und welche Kritik ist zu beachten?Sieben populistische NarrativeWie kann argumentativ rechtspopulistischen Narrativen begegnet werden?III Strategiekonpass bei neurechten Interventionen: 11 HandlungsempfehlungenIV Professionalität entlang des Strategiekonpass erlangenNeurechte Narrative und Zeichen erkennen: up to date sein und bleibenWie und warum Positionierung gegen neurechte Narrative?Umgang mit mangelnden Kapazitäten: zivilgesellschaftliches Netzwerk aufbauenEigene politische Überzeugung von (vermeintlich "richtigen") Positionen neurechter Akteure abgrenzenInklusiv und partizipativ über rote Linien verständigen: Kontroversität ist nicht NeutralitätSoziales Kapital in Vereinen als demokratisches Kapital nutzen: einen demokratischen Grundkonsens (z. B. als Leitbild) vereinbaren - als Schutz-/Raum für Einsatz nicht verpassen! Nicht erst bei strafrechtlich relevanten Interventionen aktiv werdenMediale neurechte Interventionen und Shitstorms: (emotional) vorbereitet seinAuf die Delegitimierung von Akteuren des Natur- und Umweltschutzes reagierenUltima Ratio: Ausschluss/Nichtaufnahme von MitgliedernHausordnungen als Schutz vor neurechten InterventionenNeue Ansätze wagenV Zwischen Verunsicherung und neurechten Akteuren: wie Bildungsarbeit gestalten?VI "Geh-Struktur": aufsuchende Bildung für nachhaltige Entwicklung im Natur- und UmweltschutzWege aufsuchender BNEGewinne aufsuchender BNEHerausforderungen aufsuchender BNEWann gelingt aufsuchende BNE?Aufsuchende BNE als Element der MitgliedergewinnungVII Beratungsstellen und Informationsmaterial hinsichtlich neurechter Anfeindung im Feld der NachhaltigkeitBeratungsstellenInformationsmaterial Prof. Dr. Sabine Achour ist Professorin für Politikdidaktik und politische Bildung an der Freien Universität Berlin. Jun.-Prof. Dr. Luisa Girnus ist Juniorprofessorin für Politikdidaktik mit Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und Transformative Bildung an der Freien Universität Berlin. Dr. Albert Denk arbeitet am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin.



