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Description
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die Autor*innen an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis der Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte, Kunst, Latein, Musik und Politik nach. Im Mittelpunkt stehen die Spielräume und Grenzen von Kunst - verstanden als Teil von Demokratie- und Medienbildung: Manche Kunstwerke lösen im Schulkontext Kontroversen aus, die Lehrkäfte vor Herausforderungen stellen, aber auch der Wertebildung dienen. Eingriffe in die Kunst - wie Überarbeitung, Verbote und Intervention - erweisen sich als ergiebige Unterrichtsgegenstände, die sich für die Schulung von Fiktionalitätsbewusstsein und Ambivalenztoleranz eignen. Anke Christensen, Maike Schmidt"Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt!". EinleitungI Interdisziplinäre Perspektiven auf KunstfreiheitNursan CelikIst wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine literaturwissenschaftliche AntwortJuan Ignacio ChiaIst wirklich alles von der Kunstfreiheit gedeckt? Eine juristische AntwortII Skandal im Schulbezirk?! Zwei zu heiße Medien für den Unterricht?!Markus Janka(Gore Vidals) Caligula (1980). "Paganography" zwischen Index und CurriculumMichael StierstorferPapierklavier (2020). Ein obszön-effekthaschender Text-Bild-Hybrid oder ein innovatives und preisverdächtiges Gesamtkunstwerk?III Eingriffe in die Kunst: Überarbeitungen - Verbote - InterventionenAntje Arnold, Judith Leiß"Totengräber der Kunst"? Überlegungen zu Sensitivity Reading aus literaturwissenschaftlicher und didaktischer PerspektiveBettina Hofmann, Hannah JüntgenBanned Books in den USA. Implikationen für den deutschen Englischunterricht am Beispiel von Sherman Alexies The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian (2007)Andreas Hübner, Jan-Christian WilkeningSubversiv, performativ, raumgreifend, dokumentarisch? Versuch einer Typisierung von (kunst)aktivistischen Interventionen an Denkmälern für die historisch-politische BildungKira Kaufmann, Dieter MerlinDie kleine Meerfrau revisited. Kontextualität und politischer ProtestIV Kunstfreiheit und DemokratiebildungDaniel Milkovits, Elke Höfler"Ist alles ein großes Theater". Kunstfiguren und Autorpersonae als Potenziale für die Literatur- und MediendidaktikMalte Klein, Michael AsmussenOnline-Propaganda unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit und die unsichtbaren Kräfte des Digitalen. Schulische Medienbildung vor den Herausforderungen extremistischer HetzeUlrich Cleres, Simon HansenProvokationen im Gegenwartstheater. Potenziale für den demokratiebildenden DeutschunterrichtChristian Filk, Friederike Rückert"Das Irritationspotenzial der Aisthesis". Was ein emanzipatorischer, selbstperformativer Kunstunterricht zur Persönlichkeitsentwicklung und politisch-kulturellen Praxis von Heranwachsenden beitragen kann Antje Arnold, Dr. phil, Studium der Germanistik, lateinische Philologie und Archäologie der römischen Provinzen an den Universitäten in Köln, Birmingham und Prag. Promotion 2012. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal/RWTH Aachen. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Vorstellungsbildung, Imagination und Immersion, Emotional-soziale Kompetenzen und Literaturunterricht sowie Sprachförderung durch Sprachspiele.Michael Asmussen, Dr. phil, Studium der Pädagogik (Schwerpunkt Medienpädagogik/Bildungsinformatik) und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Medienpädagoge und Medienberater am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Bildung in einer Kultur der Digitalität, kritische Medienbildung in Schule.Nursan Celik, Dr. phil, Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Kassel. Promotion 2023. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Neuere Deutsche Literatur an der Universität Bielefeld. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Recht und Literatur und Literatur- und Kunsttheorien.Juan Ignacio Chia, Studium der Rechtswissenschaft an der Universidad Nacional de Rosario (Argentinien). Jurist, Übersetzer und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hermann Kantorowicz-Institut für juristische Grundlagenforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Rechtsphilosophie, Theorien der Grund- und Menschenrechte, Kunst- und Übersetzungstheorien.Anke Christensen, Dr. phil., Studium der Germanistik, Wirtschaft/Politik und Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2021. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Mediendidaktik, Kinder- und Jugendliteratur, bes. Kinder- und Jugendtheater.Ulrich Cleres, Studium der Germanistik und Musik an den Universitäten in Aachen, Dortmund und an der Musikhochschule Detmold. Studienleiter für Deutsch an Gymnasien am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Kronshagen. Schwerpunkte der Fortbildungstätigkeit: Gegenwartsdramatik, Gegenwartsprosa und Film- und Medienanalyse.Christian Falk, Prof. Dr., Studium der Philosophie, Germanistik, Medienwissenschaft, Soziologie und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Siegen, Bielefeld und Kassel. Promotion 2006. Professor für Medienpädagogik und interdisziplinäre Medienforschung an der Europa-Universität Flensburg (EUF), und Leiter des dortigen Seminars für Medienbildung. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Medienforschung, Bildungswissenschaft, Kulturphilosophie und Ästhetik.Simon Hansen, Dr. phil., Studium der Fächer Deutsch und Philosophie auf Lehramt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Promotion 2020. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Dramatik und Theater, Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.Elke Höfler, Mmag. Dr. phil., Studium Französisch und Fächerkombination "Bühne, Film und andere Medien" sowie der Unterrichtsfächer Französisch und Italienisch an der Universität Graz. Promotion 2012. Assistenzprofessorin (Tenure-Track) für Mediendidaktik und Sprachendidaktik am Institut für Romanistik an der Universität Graz. Bildungsbloggerin (www.digitalanalog.at). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Mediendidaktik, Literaturdidaktik (Schwerpunkt: Lesedidaktik), Artificial Intelligence, Social Media, Fiktionsforschung und Wissenschaftskommunikation.Bettina Hofmann, Dr. phil., Studium der Anglistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg. Promotion 1996. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: ethnische Literaturen der USA, insbeson



