Mythos MMA : Kampfzone der Autokraten (1. Auflage 2026)

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Mythos MMA : Kampfzone der Autokraten (1. Auflage 2026)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783730708361

Description

MMA: Vom Chaos zur Milliardenindustrie - Die faszinierende Aufstiegsgeschichte

Das Buch zeichnet die Geschichte von Mixed Martial Arts (MMA) und der UFC als dramatische Aufstiegs- und Krisenerzählung nach - von den chaotischen Anfängen bis zur globalen Milliardenindustrie. Es beginnt mit dem ersten UFC-Event 1993, das eher an eine Kneipenschlägerei erinnert als an professionellen Sport. Die Idee, unterschiedliche Kampfstile gegeneinander antreten zu lassen, reicht historisch bis zum antiken Pankration oder spektakulären Crossover-Kämpfen wie Ali gegen Inoki zurück. In den 90er-Jahren wird sie von einer schillernden Gruppe Unternehmer zur "Ultimate Fighting Championship" geformt.

- Das Buch zum neuen Kult-Sport!
- Ein hervorragender Überblick und beeindruckende Bilder
- Für alle, die sich nicht nur für den Sport, sondern auch für die Hintergründe interessieren

Nach anfänglichem Erfolg folgt der Absturz: Brutale Bilder, politischer Druck - etwa durch John McCain - und Fernsehverbot bringen die UFC an den Rand des Ruins. Interne Machtkämpfe verschärfen die Krise. 2001 kaufen Dana White und zwei Casino-Unternehmer die marode Liga für zwei Millionen Dollar. Trotz hoher Verluste halten sie durch. Die Wende bringt 2005 die selbstfinanzierte Reality-Show "The Ultimate Fighter". Der spektakuläre Finalkampf wird zum Durchbruchsmoment und macht MMA massentauglich.

In den folgenden Jahren wächst die UFC rasant, expandiert international und wird 2016 für vier Milliarden Dollar verkauft. Symbolfigur dieser Phase ist Conor McGregor, der vom arbeitslosen Klempner zum globalen Superstar und Multimillionär aufsteigt. Doch sein Erfolg verdeckt die Realität vieler Kämpfer: Anhand von Tom?Breese?zeigt das Buch die prekären Lebensbedingungen, psychischen Belastungen und die geringe Bezahlung im Schatten des Glamours.

Ein eigenes Kapitel widmet sich der Entwicklung in Deutschland - vom halblegalen Hinterhofsport über juristische Auseinandersetzungen bis zur langsamen gesellschaftlichen Akzeptanz. Ebenso beleuchtet das Buch die Rolle von Frauen im MMA: Trotz anfänglicher Ablehnung durch UFC-Boss Dana White werden Kämpferinnen wie Ronda Rousey zu Stars; zugleich bestehen Vorurteile und strukturelle Hürden fort.

Einblicke in die sozial-politischen Facetten und wirtschaftlichen Herausforderungen

Schließlich untersucht das Buch die politische Dimension des Sports. Autokraten und Rechtspopulisten - von Donald Trump bis Ramsan Kadyrow - inszenieren sich im Umfeld von MMA, während Teile der MAGA-Bewegung den Sport als Bühne nutzen. MMA erscheint so als Projektionsfläche für Machtfantasien, Männlichkeitsbilder und politische Strategien.?
Im Fazit stellt sich die Frage, wohin sich der Sport entwickelt: Wird MMA endgültig globaler Mainstream - oder bleibt es ein kontroverses Spektakel zwischen Kommerz, Ausbeutung und politischer Instrumentalisierung?

Florian?Sädler, geboren 1993 in Gütersloh, ist Journalist bei WELT,?mit Fokus auf Außen- und Sicherheitspolitik sowie Gesellschaftsthemen. Seine journalistische Ausbildung absolvierte er an der Axel-Springer-Akademie in Berlin. Er berichtet seit 2011 aus Deutschland sowie international über MMA.