- ホーム
- > 洋書
Description
Vor 50 Jahren, 1976, wurde das Volksgruppengesetz beschlossen. Es war ein Versuch, die staatsvertraglichen Verpflichtungen der Republik Österreich aus dem Artikel 7 des österreichischen Staatsvertrages von 1955 umzusetzen. Vorangegangen sind der so genannte Ortstafelsturm und erste ernsthafte Verhandlungen zwischen den Vertretern der slowenischen Volksgruppe und derBundesregierung, die jedoch scheiterten. Vor der Beschlussfassung des VGGesetzes gab es die bisher größten Demonstrationen und Proteste der slowenischen Volksgruppe, die sich gegen die Beschneidung ihrer im Staatsvertrag verbrieften Rechte zur Wehr setzte. Zum ersten Mal gab es eine österreichweite Solidaritätsbewegung mit der slowenischen Volksgruppe, viele Österreicher:innen erfuhren damals erstmals über deren Existenz.Es folgten 50 Jahre Missachtung der im Artikel 7 verbrieften Rechte mit teils wütenden und demonstrierenden, teils verfahrensrechtlich schleppenden und juristisch trickreichen, aber auch immer wieder vergeblichen Versuchen, das Volksgruppengesetz dem Artikel 7 anzugleichen. Mag. Rudi Vouk, geb. 1965, Rechtsanwalt in Klagenfurt. Er war Gemeinderat und Gemeindevorstand in der Gemeinde Eberndorf/Dobrla vas, Obmann und Obmann-StV. des Rates der Kärntner Slowenen, Generalsekretär der Enotna lista/Einheitsliste, Initiator der Bürgerinitiative SKUP. Aktuell ist er Obmann des Vereins der Kärntner-slowenischen Rechtsanwälte und des Vereins zum Schutz des slowenischen Genossenschaftswesens in Kärnten. Als Rechtsanwalt führte er zahlreiche viel beachtete Rechtsfälle in Minderheitenfragen (zweisprachige Aufschriften, Amtssprache), aber auch international vor dem Europäischen Gerichtshof.
-
- 和雑誌
- 道徳教育 (2026年8月号)



