Identität ohne Feindbild : Von der Konfrontation zur Friedensvermittlung in Kärnten und in der Alpen-Adria-Region

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Identität ohne Feindbild : Von der Konfrontation zur Friedensvermittlung in Kärnten und in der Alpen-Adria-Region

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783708406930

Description

Als Schüler war Marjan Sturm anti-autoritärer Aktivist, als Student links "abgedriftet in totalitäre Ideologien", als Obmann des Zentralverbands Slowenischer Organisationen / Zveza slovenskih organizacij (ZSO) sowie als Vorsitzender des Volksgruppenbeirats im Bundeskanzleramt unermüdlicher Streiter für die Rechte der slowenischen Minderheit. Als Mitglied der Kärntner Konsensgruppe setzte er schließlich auf den Dialog mit dem politischen Gegner. Dafür wurde und wird er geschätzt, sogar vielfach ausgezeichnet, aber auch heftig kritisiert. In seinem bisher wohl persönlichsten Buch reflektiert Sturm seinen politischen Weg und Lernprozesse der letzten zwei Jahrzehnte. Getragen ist sein Engagement nach wie vor von einem emanzipatorischen Impetus, verändert hat sich aber sein Verhältnis zum "ethnonationalen Paradigma", das die Volksgruppe nach innen einigen sollte: "Heute bin ich auf der Suche nach einer offenen, komplexen Identität." In ihr sieht er die Chance für eine zukunftsorientierte Minderheitenpolitik und kommt damit postkolonialen Denkansätzen nahe. "Identität ohne Feindbild" setzt den von Gudrun Kramer und Wilfried Graf begleiteten Dialog fort, dessen Anfänge in den Büchern "Kärnten neu denken" (2007) und "Kärnten liegt am Meer" (2012) dokumentiert wurden. Die Reflexionen von Marjan Sturm lassen sich so auch als Einladung zu einem Dialog über den Dialog lesen. "Die Minderheiten müssten aufhören, sich selbst zu folklorisieren, und könnten lernen, sich in einem größeren Rahmen zu präsentieren. Sie wären nicht mehr eine kleine Parallelgesellschaft oder ein Staat im Staat, sondern ein Teil der Gesellschaft." Marjan Sturm, Dr. phil., MES (Master in European Studies, Donau Universität Krems) geboren 1951 in Klagenfurt/Celovec, Studium Volkswirtschaft, Osteuropäische Geschichte und Slawistik an der Universität Wien, Promotion 1980. 1981 bis 1983 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Slowenischen Wissenschaftsinstituts/Slovenski znanstveni institut v Celovcu. Zeitweise Lektor an verschiedenen Universitäten, Geschäftsführer der Drava Druck- und Verlagsges.m.b.H. sowie Ko-Geschäftsführer der SloMedia Ges.m.b.H., zahlreiche Publikationen.1983 bis 1992 Sekretär und dann bis 2019 Obmann des Zentralverbands slowenischer Organisationen/Zveza slovenskih organizacij na Koroskem (ZSO) sowie 1992 bis 2016 Vorsitzender des Beirates für die slowenische Volksgruppe im Bundeskanzleramt.Sturm war ab 2005 Mitglied der Konsensgruppe zur Lösung des sogenannten Ortstafelstreits, die mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem Europäischen Bürgerpreis des Europaparlaments und dem Österreichischen Verfassungspreis (beide 2009) sowie mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen der Republik (2012). Darüber hinaus erhielt Marjan Sturm 2019 das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten und den Verdienstorden der Republik Slowenien. Valentina Wieser, BA Soziale Arbeit, FH Campus Wien, und MA Gender/Queer Studies, Universität Wien und Humboldt-Universität Berlin, einige Jahre lang Beraterin und Begleiterin von Frauen mit Gewalterfahrung, heute Grinberg Praktikerin in Wien Vida Obid, Germanistin und Slawistin, langjähriges Vorstandsmitglied verschiedener Kultur-, Bildungs- und Frauenorganisationen Wolfgang Petritsch, Dr. phil., Präsident des Österreichischen Instituts für Internationale Politik und des Herbert C. Kelman Institute for Interactive Conflict Transformation, Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, war u.a. Sekretär und Pressesprecher Bruno Kreiskys, EU-Kosovo-Chefverhandler, Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Österreichischer Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf und bei der OECD in Paris, Gastprofessor in Wien, Harvard und Berkley. Der Spitzendiplomat wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 2007 in Straßburg mit dem Europäischen Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Europa. Jürgen Pirker, Dr. iur., Universitätsprofessor für Law and Governance an der Karl-Franzens-Universität Graz mit Schwerpunkten auf Recht und Diversität, Grund-, Menschen- und Minderheitenrechte, Erinnerungspolitik und Conflict Studies (Interactive Conflict Resolution) Wolfgang Weilharter, Projektmanager für Kommunale Friedens- und Konfliktarbeit und Mediator am Austrian Centre for Peace (ACP) in Stadtschlaining Werner Wintersteiner, Friedensforscher, u.a. Gründer und langjähriger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU) Wilfried Graf, Dr. phil., studierte Soziologie und Pädagogik und arbeitet als Friedens- und Konfliktforscher, Berater und Trainer in Konfliktregionen und Nachkriegsgesellschaften (etwa Sri Lanka, Zentralasien, Israel/Palästina). 2005 Mitbegründer und seither Ko-Direktor des Herbert C. Kelman Institute for Interactive Conflict Transformation in Wien. Von 1983 bis 2005 Mitarbeiter am Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution (ASPR, heute Austrian Centre for Peace, ACP), 2006 bis 2011 am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien und von 2011 bis zur Pensionierung 2017 am Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Seit 2017 Senior Research Fellow an der Universität Graz. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Transdisziplinäre Theorien von Konflikt, Gewalt und Frieden sowie Methodologie interaktiver Konfliktbearbeitung.Für seinen Beitrag zur Lösung des Ortstafelkonflikts (siehe dazu auch die Bücher "Kärnten neu denken", 2007, und "Kärnten liegt am Meer", 2012, beide Drava & Heyn) erhielt Wilfried Graf 2023 das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Gudrun Kramer, Mag.a phil., studierte Geschichte und Publizistik, arbeitete 1997-1999 in Bosnien-Herzegowina und Kroatien in den Bereichen Flüchtlingsrückführung und Demokratisierung, war von 1999 bis 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Austrian Study Centre for Peace and Conflict Resolution (ASPR, heute Austrian Centre for Peace, ACP) und 2017 bis 2021 dessen Leiterin. 2005-2010 Mitbegründerin und Co-Direktorin des Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding (IICP) in Wien, das 2012 in Herbert C. Kelman Institute for Interactive Conflict Transformation umbenannt wurde. Im Rahmen des IICP war sie in Krisenregionen und Nachkriegsgesellschaften in den Bereichen Fortbildung, Beratung, Konfliktvermittlung und Versöhnung in Friedensprozessen im Besonderen in Sri Lanka, Israel/Palästina und Zentralasien tätig. Leitete Workshops sowie Lehrgänge an internationalen Universitäten und seit 2022 regionale Programme zur Unterstützung der Westbalkanstaaten bei der EU-Integration für die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ).Für ihren Beitrag zur Lösung des Ortstafelkonflikts (siehe dazu auch die Bücher "Kärnten neu denken", 2007, und "Kärnten liegt am Meer", 2012, beide Drava & Heyn) erhielt Gudrun Kramer 2023 das Ehrenzeichen des Landes Kärnten.

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