Description
Das Buch bietet eine fundierte Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen von Kryptowerten sowohl in Österreich als auch in anderen EU-Mitgliedstaaten. Zudem ermöglicht es einen Vergleich der verschiedenen regulatorischen Ansätze innerhalb Europas und zeigt zukünftige Entwicklungen und Lösungen auf.
Regulierung von Kryptowerten in Österreich und Europa
2023 ist die Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) in Kraft getreten mit dem Ziel, einen harmonisierten europäischen Regulierungsrahmen für Kryptowerte in der Europäischen Union zu schaffen.
Erfahrene Praktiker:innen, Mitarbeiter:innen der Aufsichtsbehörden sowie Wissenschaftler:innen bieten in diesem Buch eine tiefgehende Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen von Kryptowerten sowohl in Österreich als auch in anderen europäischen Mitgliedstaaten.
Behandelt werden unter anderem:
- Die aktuellen rechtlichen Rahmenbedigungen in Österreich:
- Regulatorischen Fragen der MiCAR
- Privatrechtliche und verbraucherschutzrechtliche Aspekte
- Insolvenz- und Exekutionsrecht
- Nachhaltigkeitsrecht
- Strafrecht
- Datenschutz
- Steuerrecht
- Rechnungslegung
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Regulierung europäischer Mitgliedstaaten - mit besonderem Fokus auf grenzüberschreitende Rechtsfragen
- Praxisnahe Fallstudien und konkrete Anwendungsbeispiele
- Herausforderungen und Lösungsansätze für die Krypto-Regulierung
Ein unverzichtbares Werk für alle, die sich mit der Zukunft der Finanzregulierung in einem sich rasch verändernden digitalen Umfeld befassen möchten!
Fabian Aubrunner, LL.M ist Jurist in der Abteilung Internationale Angelegenheiten und Legistik bei der Finanzmarktaufsichtsbehorde (FMA) und Fachvortragender sowie Projektmitarbeiter am Institut für Unternehmensrecht der WU Wien. Zudem ist er Fachautor im Bereich des Wertpapier-, Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts mit Schnittstelle zur Digitalisierung und Mitbegründer der Digital Assets Rechtstagung (DAR). Zuvor war er Leiter der Legal Area am Austrian Blockchain Center. Rainer Borns ist Universitätsassistent (prae doc) am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zudem ist er als Fachautor im Bereich des Steuerrechts tätig. Einer seiner Themenschwerpunkte ist die steuerliche Beurteilung von Kryptowerten.Mag.a Susanne Brück ist Universitätsassistentin (prae doc) am Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bank- und Kapitalmarktrecht, mit besonderem Fokus auf die internationalen und europäischen Bezuge. Zudem ist sie Mitglied der Young Researchers Group des European Banking Institute (EBI). Dr. Laurenz Fleischmann ist seit 2011 als Bankenaufseher bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) tätig und fungiert derzeit auch als Co-Koordinator des Innovation Labs. Er engagiert sich intensiv für technologische Fortschritte im Finanzsektor, insbesondere in den Bereichen FinTech, Krypto-Assets und SubTech. Er ist aktives Mitglied in Arbeitsgruppen der Europäischen Bankenaufsichtsbehorde (EBA) und der Europäischen Zentralbank (EZB), wo er masgeblich an der Gestaltung von Regulierungen für neue Entwicklungen im Bankwesen beteiligt ist. Er promovierte in Rechtswissenschaften an der Universität Wien und erwarb einen LL.M. im Bereich Banking Law and Financial Regulation an der London School of Economics and Political Science (LSE). Mag. Marc Gassebner ist Experte für Distributed Ledger Technologien (DLT), Crypto- Assets und Finanzinnovationen im Team "Aufsicht uber Finanzinnovationen" des Bereichs "Wertpapieraufsicht" der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). In dieser Tätigkeit ist er unter anderem für die Zulassung, laufende Aufsicht und künftig für die Vor-Ort-Prüfung von Kryptowerte-Dienstleistern zuständig. Weiters vertritt er Österreich auf europäischer Ebene in dem Digital Finance Standing Committee (DFSC) und entsprechenden Untergruppen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) und koordiniert in dieser Funktion auch den bi- und multilateralen Austausch zwischen der FMA und anderen nationalen Aufsichtsbehörden. Mag.a Shirin Ghazanfari ist Rechtsanwaltsanwärterin bei Kollmann Wolm Rechtsanwälte, GesbR. Zuvor absolvierte sie die Gerichtspraxis ua bei der StA Wien, Abt Organisierte Kriminalität und Cybercrime Kompetenzstelle und war vier Jahre als Universitätsassistentin an der Universität Wien, Lehrstuhl Univ.-Prof. Dr. Zerbes, tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte und Vortragstätigkeiten umfassen das IT-Straf-(prozess-)recht, mit Fokus auf Cybercrime und Kryptowerten. Sie dissertiert zur Sicherstellung von Smartphones nach der StPO. Mag. Jakob Hajszan ist Universitätsassistent (prae-doc) am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien. Er promoviert zu dem Thema "Die Strafbarkeit des Dopings im Sport". Mag. Mátyás Imre ist Mitarbeiter der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Er ist spezialisiert im Bereich des Bankenaufsichtsrechts sowie im Bereich der Krypto-Regulierung (insbesondere MiCAR und BCBS). Innerhalb der MiCAR liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich der Stablecoin-Aufsicht (vermogenswertreferenzierte Token/E-Geld Token). Darüber hinaus koordiniert er als MiCAR Hub-Manager sämtliche MiCAR-bezogenen Aufsichtsagenden innerhalb der FMA. Dipl.-Ing. Dr.techn. Aljosha Judmayer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe Security and Privacy an der Universität Wien, wo er auch mehrere Lehraufträge erfüllt. Davor war er sowohl in der Forschung als auch als Consultant bei SBA Research und SEC Consult tätig. Sein thematischer Schwerpunkt liegt auf der technischen IT-Sicherheit, insbesondere in komplexen verteilten Systemen und der angewandten Kryptographie. Mag.a Laura Kasalo ist derzeit Rechtspraktikantin im Sprengel des OLG Wien. Zuvor war sie als prae doc Universitätsassistentin am Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien sowie an der Universität Innsbruck bei Univ.-Prof. Dr. Christian Koller tätig. Sie verfasst ihre Dissertation im Bereich des Exekutionsrechts.



