Egid Schor : Der Transfer illusionistischer Barockmalerei von Süden nach Norden (Bild- und Sprachspiele Bd.3) (durchgehend vierfarbig, zahlreiche Abbildungen. 2012. 184 S. 130 farb.)

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Egid Schor : Der Transfer illusionistischer Barockmalerei von Süden nach Norden (Bild- und Sprachspiele Bd.3) (durchgehend vierfarbig, zahlreiche Abbildungen. 2012. 184 S. 130 farb.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783706551458

Description


(Text)
Das Buch befasst sich mit dem Innsbrucker Künstler Egid Schor (1627-1701), der um 1698 im Auftrag des Abtes Edmund Zoz von Schwaz (1690-1699) die beiden Chorkapellen des Zisterzienserstiftes Stams in Tirol freskierte. Seine Leistung war es hierbei, die schmalen romanischen Kapellenräume mit einem modernen illusionistischen Dekorationssystem auszustatten, dessen Ursprünge offenkundig in Italien lagen. Tatsächlich hielt sich Schor mehrere Jahre in Rom auf. Die Rekonstruktion der gesellschaftlichen Kontakte in der Ewigen Stadt sowie ein Überblick über die dortige Kunst erlauben es, erstmals ein Profil der römischen Zeit des Malers zu erstellen. Da die Chorkapellenfresken am Ende eines langen, schaffensreichen Künstlerlebens entstanden sind, geben sie zudem Anlass, das bisher unbekannte Gesamtwerk von Schor in Rom, Südtirol und Tirol zu betrachten. Dabei werden erstmals diejenigen stilistischen Charakteristika genau definiert, die bislang allgemein unter den Begriffen "Cortonesk", "Pozzesk" und "Berninesk" subsummiert werden. In diesem Kontext wird die Bedeutung von Egid Schor als Vermittler aktueller römischer Kunst des 17. Jahrhunderts von Italien nach Österreich herausgearbeitet. Es wird deutlich, dass der Innsbrucker ein außerordentliches Verständnis für die komplexen Systeme und Kenntnisse in Mathematik und Geometrie besaß. Seine enorme Transferleistung beruhte nicht nur auf der Übertragung von Formen und Konstruktionstechniken, sondern auf einem tiefgreifenden Verständnis der zeitgenössischen Kunsttheorie. Egid Schor schuf in Tirol Kunstwerke, die sich an den aktuellen Strömungen des Kunstzentrums Rom orientierten. Durch ihn gelangte die Barockmalerei nördlich der Alpen zu einer Blüte und an seinem Oeuvre mussten sich die folgenden Künstler messen.
(Author portrait)
Silvia Carola Dobler, geboren 1977 in Nürnberg, Studium der Kunstgeschichte, der Christlichen Archäologie und der Klassischen Archäologie an den Universitäten in Erlangen und Rom (La Sapienza). 2002 Magister Artium über den Passauer Hofmaler "Matthias Lettenbichler (1610-1674). Studien zu Leben und Werk". 2003-2005 Doktorandenstipendiatin der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) an der Bibliotheca Hertziana in Rom. Dort 2005-2008 Mitarbeiterin der Forschungsdatenbank ArsRoma zur Malerei in Rom von 1580-1630 unter der Leitung von Prof. Ebert-Schifferer an der Bibliotheca Hertziana. 2008 Promotion an der Universität Bonn mit einer Arbeit über den Transfer italienischer Dekorationssysteme in den deutschsprachigen Raum durch den Innsbrucker Egid Schor. Von 2010-2012 Postdoc Forschungsstipendiatin der MPG an der Bibliotheca Hertziana in Rom. 2010-2011 Dozentin am Institut für Kunstgeschichte der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Forschungsschwerpunkte: Fragen zu Kunst und Kulturtransfer in Renaissance und Barock; Kunst und Kulturpolitik um König Ludwig I. von Bayern.

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