Religiöser und gesellschaftlicher Wandel in Imst in der Frühen Neuzeit (Schlern-Schriften Bd.357) (mit zahlr. Farb- und s/w-Abb. 2015. 264 S. mit zahlr. s/w-Abb. 24 cm)

個数:
  • ポイントキャンペーン

Religiöser und gesellschaftlicher Wandel in Imst in der Frühen Neuzeit (Schlern-Schriften Bd.357) (mit zahlr. Farb- und s/w-Abb. 2015. 264 S. mit zahlr. s/w-Abb. 24 cm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783703007958

Description


(Text)
EIN BUCH ÜBER DIE TIEFGEHENDEN AUSWIRKUNGEN DER FRÜHNEUZEITLICHEN KIRCHENREFORM auf den Lebensalltag der Menschen in einer Tiroler Gemeinde Die lokal- und mikrohistorische Studie beschreibt am Beispiel Imst den kirchlich-religiösen und gesellschaftlichen Wandel einer Tiroler Marktgemeinde in den ersten hundert Jahren nach dem Konzil von Trient (1545-1563).Sie hält die Methoden und Mechanismen, Erfolge und Rückschläge der katholischen Konfessionalisierung fest und belegt, dass die Katholische Reform weder ein völlig linearer noch ein ausschließlich "von oben" betriebener Prozess war. Zunächst auf eine relativ kleine Trägerschicht geistlicher Eliten beschränkt, erweiterte sich der Kreis der um das "Neue" Bemühten kontinuierlich und erfasste in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts neben dem Seelsorgeklerus auch schon lokale Honoratioren (Pfleger, Bürgermeister, Mitglieder des Rates), die zu bedeutenden Multiplikatoren der katholischen Erneuerung wurden. Ein langer Entwicklungsprozess geprägt von äußeren EinflüssenAuch in der Diözese Brixen erscheint Konfessionalisierung als etwas, das nicht einfach aus lokalen kirchlichen und kommunalen Strukturen herauswuchs, sondern als ein Vorgang, der erst von außen in Gang gesetzt werden musste. Als komplexes Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Personengruppen, deren divergierende Interessen es jeweils auszugleichen galt, zielte Konfessionalisierung im Katholizismus wesentlich auf eine Verchristlichung der Gesellschaft ab. Viele Reformvorhaben erwiesen sich allerdings in ihrer Umsetzung als überaus langwierig oder blieben - jedenfalls aus dem Blickwinkel tridentinischer Reformer - rudimentär, was die katholische Konfessionalisierung insgesamt als Vorgang der "langen Dauer" erscheinen lässt. Frühneuzeitliches Denken und Handeln nimmt in der vorliegenden Untersuchung eine zentrale Position ein. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Religion in der Vormoderne kein Randthema war, sondern ihren Platz mitten im Leben derMenschen hatte.Aus dem Inhalt:ALLGEMEINER TEILSpätmittelalterlicher Verfall und reformatorische BewegungGegenreformation und Katholische Reform oder das konfessionelle Zeitalter und TirolSPEZIFISCHER TEILGrundsätzliches zur Pfarre Imst- Genese bis zum Konzil von Trient- Der Umfang der Altpfarre- Die Beziehung der Pfarre zum Brixner DomkapitelDie nachtridentinische Genese der Pfarre bzw. des Marktes Imst bis zum Jahr 1674- In großen Schritten - ausgewählte Kapitel der Pfarr- und Ordensgeschichte- Der Mensch in der Frühen Neuzeit- Individuelle und kollektive Formen des religiösen Lebens- Institutionen und Verfahren katholischer Konfessionalisierung- Der Pfarrer - Hirte der Gemeinde und Verwalter kirchlichen Guts- Die Hilfskleriker- Kirchliche Orte
(Author portrait)
Stefan Handle, Mag., Studium der Geschichte und Fachtheologie in innsbruck, fünf Jahre Mitarbeiter des Diözesanarchivs Innsbruck, Archivar der Stadtpfarre Imst. Forschungsschwerpunkte: Tiroler Kirchengeschichte, vergleichende Stadtgeschichte mit Fokus auf Tirol, Kunst- und Kulturgeschichte Tirols.

最近チェックした商品