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Description
Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst das gesellschaftliche Leben in nahezu allen Bereichen. Besonders junge Menschen bewegen sich zunehmend in digitalen Räumen, in denen neue Formen von Kommunikation, Beziehungsgestaltung und Selbstinszenierung entstehen. Plattformen wie Instagram oder TikTok prägen Identitäten und beeinflussen Gruppenzugehörigkeit sowie soziale Anerkennung. Für die Soziale Arbeit bedeutet diese Entwicklung eine doppelte Herausforderung: Zum einen gilt es, die sich wandelnden Lebenswelten der Klient*innen zu verstehen. Zum anderen erfordert die berufliche Praxis neue Denk- und Handlungsansätze. Das Konzept des digital Streetworking begegnet dieser Herausforderung, indem es sozialarbeiterisch dort ansetzt, wo junge Menschen heute tatsächlich anzutreffen sind - im digitalen Raum. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie Soziale Arbeit junge Menschen in einem Umfeld unterstützen kann, das zunehmend von marktwirtschaftlichen Logiken bestimmt wird. Sichtbarkeit, Likes und Follower ersetzen klassische Zugehörigkeiten als Indikatoren sozialer Anerkennung. Die Arbeit versteht sich als Beitrag zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im digitalen Zeitalter und plädiert dafür, virtuelle Räume als Arbeitsfeld nachhaltig zu erschließen.



