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Description
»Wenn ein Mensch auf mehr als 80 Jahre seines Lebens zurückblicken kann, dann leuchten Ereignisse, Erlebnisse und Begebenheiten auf, die schon Jahrzehnte zurückliegen, häufiger in seinem Bewusstsein auf, als dies bei Erfahrungen der Fall ist, die weniger weit zurückliegen. Bei diesen gelegentlichen Blicken auf das zurückliegende Leben entsteht dann das Bedürfnis, sich zu vergegenwärtigen, wie denn alles so gekommen ist ...... Dass der Mensch sich seiner selbst bewusst wird, setzt die Begegnung und den Dialog mit anderen Menschen, die sich ebenfalls ihrer selbst bewusst geworden sind, voraus. In der Begegnung mit dem Anderen vergewissert sich der Mensch seiner Identität; denn das Anderssein des Anderen wirkt identitätsbildend. Wir sind, wer wir sind, so wie wir sind, auf Grund dessen, was wir nicht sind und wie wir nicht sind ...... Das Ich des Menschen ist Ausgangspunkt des Denkens und mannigfaltiger Aktivitäten. Das Bewusstsein der eigenen Geschöpflichkeit ermöglicht es nun dem Ich, seinen Denkblick auf seine Aktivitäten zu richten.« Christian Schmidt, Bürgermeister der Stadt BredstedtGeleitwort..............................................................................................................7Hamid R. BraunIm Denken unterwegs..........................................................................................11Reimer KreutzfeldtMeine Erinnerungen .......................................................................................... 17Ina BraunGenie der Kreativität............................................................................................21Anton A. BucherWie entwickelt sich Denken in Komplementarität?..............................................35Wolfgang GantkeDenken im Spannungsfeldzwischen Geistes- und Naturwissenschaften......................................................47Manfred Kleine-HartlageWissenschaft im Strudel von Entdifferenzierungsprozessen...............................57Daniel von WachterDer Trick mit der Aufklärung................................................................................73Hermann-Josef ScheidgenPädagogik im Spannungsfeldvon Geistes- und Naturwissenschaften...............................................................79Antonio MessinaPeter Gerdsen und die Kulturidentität.................................................................93Peter OrzechowskiOmniwarDer gezielt geführte Krieg gegen die Menschheit..............................................105Harald SeubertDenkstile............................................................................................................117Detlev Reinke-MartinEin Kosmos und Geschichte voller Empeiria.................................................... 127Gesammelte Werke von Peter Gerdsen............................................................140Jahrbuch des Denkens.......................................................................................151Jahrbuch Psychotherapie...................................................................................156 Ina Braun, geb. 1963 in Mainz, unterrichtet als Studienrätin an einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz die Fächer Spanisch, Deutsch, Französisch, Darstellendes Spiel und Deutsch als Zweitsprache und ist Mitbegründerin der Schriftenreihen 'Bausteine zur Mensching-Forschung' und 'Interkulturelle Bibliothek'. Neben der systemischen Beschäftigung mit Clara Viebig hat sie Biographien über den chilenischen Liedermacher Víctor Jara, den Religionswissenschaftler Gustav Mensching und den investigativen Journalisten Günter Wallraff veröffentlicht.Ihre Forschungsgebiete sind biographische Arbeiten über Gustav Mensching und Günter Wallraff; darüber hinaus arbeitet sie auf den Gebieten interkulturelles Lernen und Kommunikationsforschung. Prof. Dr. Hamid Reza Braun, geb. Yousefi wurde 1967 in Teheran geboren. Er ist ein deutsch-iranischer Kulturwissenschaftler, Psychologischer Psychotherapeut und Klinischer Psychoonkologe.Braun studierte Philosophie, Germanistik und Pädagogik an der Universität Trier, promovierte 2005 über den Toleranzbegriff im Denken Gustav Menschings und habilitierte sich 2010 mit der Studie Philosophie und Geschichte - Perspektiven für eine globale Philosophie.Seine Forschungsbereiche sind interkulturelle Philosophie, angewandte Religionswissenschaft und diskurshistorische Toleranzforschung. Insbesondere interessiert ihn Gustav Menschings Toleranzkonzeption. Er ist heute Privatdozent für Geschichte der Philosophie und Interkulturelle Philosophie an der Universität Koblenz. Zudem Initiator und Leiter des Instituts für zur Förderung der Interkulturalität in Trier sowie Initiator und Herausgeber der Schriftenreihen "Interkulturelle Bibliothek", "Studien zur Weltgeschichte des Denkens" und "Philosophische Perspektiven", Forschungsschwerpunkte sind moderne Theorien des Religiösen, Ethik, Toleranz, Hermeneutik und Kommunikation.Aktuelle Veröffentlichungen: Toleranz im Weltkontext (Hg., zusammen mit Harald Seubert), Wiesbaden 2013; Menschenrechte im Weltkontext (Hg.), Wiesbaden 2013 sowie Die Bühnen des Denkens: neue Horizonte des Philosophierens, Münster 2013. Dr. theol. Hermann-Josef Scheidgen, geb. 12. Januar 1957 in Troisdorf, ist ein deutscher Theologe und Historiker.Nach dem Abitur im Jahre 1976 am Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Köln, studierte er an den Universitäten Bonn und Köln bis 1982 Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Pädagogik.Er ist Privatdozent für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte bzw. für allgemeine Geschichte an den Universitäten Wuppertal bzw. Köln, sowie Gründungsmitglied und derzeitiger Geschäftsführer der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie e.V. Scheidgen ist Mitherausgeber der Reihe 'Studien zur Interkulturellen Philosophie'.Die Kirchengeschichte der Neuzeit, die Caritasgeschichte sowie der politische Katholizismus, der religiöse Fundamentalismus und die Interkulturelle Philosophie sind seine Forschungsschwerpunkte. Er ist auch als Editor und Moderator tätig.



