Description
Die Einführung der virtuellen Hauptversammlung hat die Möglichkeiten der Aktionär:innen zur Teilnahme grundlegend verändert. Doch welche Auswirkungen hat die neue Durchführungsform tatsächlich auf Beteiligung und Abstimmungsverhalten? Die Arbeit untersucht diese Frage anhand von 1.409 Hauptversammlungen deutscher Prime-Standard-Unternehmen aus den Jahren 2019 bis 2024. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die virtuelle Durchführung die Beteiligung nur leicht erhöht und keine wesentlichen Veränderungen der Abstimmungsergebnisse bewirkt. Die Untersuchung verbindet rechtliche und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und leistet damit einen Beitrag zur interdisziplinären Corporate-Governance-Forschung.



