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Description
Übersetzende sind keine körper- und geschichtslosen Wesen. Sie schreiben sich selbst, ihr subjektives Textverständnis sowie die Normen der Zielkultur einer Übersetzung ein und richten sich dabei an spezifische Zielgruppen, die aus Menschen mit bestimmten Identitätsmerkmalen bestehen. Die philologische Utopie einer treuen Übersetzung, die den Ausgangstext ohne Abweichung wiedergibt, hat den Blick für hierarchisierende und gendernormierende Praktiken des Übersetzens lange verstellt. Der Tagungsband, der im Open Access erscheint, rückt Gender und Diversität ins Zentrum und fragt nach den wechselseitigen Bezügen von Übersetzung und Geschlecht in der Frühen Neuzeit.
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Translators are not identity-less, history-less beings. They inscribe themselves, their subjective understanding of the source text, and the norms of the target culture into their translations, addressing specific target audiences with particular identity characteristics. The philological utopia of a faithful translation that is, a translation that reproduces the source text without any deviation long obscured our view of the hierarchical and gender-normative practices of the craft. The conference volume, available in open access, focuses on gender and diversity and explores the interrelationships between translation and gender in the Early Modern Period.
Einleitung.- Beiträge.
Annkathrin Koppers ist die Projektkoordinatorin des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit an der JMU Würzburg.
Regina Toepfer ist Lehrstuhlinhaberin für Deutsche Philologie (Ältere Abteilung) an der Universität Würzburg und Sprecherin des DFG-Schwerpunktprogramms 2130 'Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit'
Jörg Wesche ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Digital Humanities an der Universität Göttingen.



